Sicherheit

Neues Feuerwehr-Gerätehaus in Leetza-Zallmsdorf

Die Ortswehr Leetza-Zallmsdorf hat mit Feuerwehren aus dem Stadtgebiet die Einweihung des Gerätehauses gefeiert. Was sich alles verändert hat.

Von Frank Grommisch
Im wahrsten Sinne des Wortes in einer großen Runde wurde in Leetza die Einweihung des neuen Gerätehauses gefeiert.
Im wahrsten Sinne des Wortes in einer großen Runde wurde in Leetza die Einweihung des neuen Gerätehauses gefeiert. (Foto: Frank Grommisch)

Leetza - Genutzt wird es bereits seit Mitte des vergangenen Jahres. Aber aufgrund von Corona konnte noch nicht mit den Wehren aus dem Stadtgebiet von Zahna-Elster die Einweihung des neuen Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Leetza-Zallmsdorf gefeiert werden. Jetzt war dazu Gelegenheit.

Mit dem Gerätehaus sei ein neuer zentraler Punkt in Leetza geschaffen worden, sagt Stadtwehrleiter Heiko Plewa. Ein langjähriger Wunsch habe sich mit dem neuen Domizil erfüllt, äußert Ortsbürgermeister Peter Schulze. Er hebt die Bedeutung der Feuerwehr hervor, sowohl für die Sicherheit der Einwohner als auch für das gesellschaftliche Leben.

Bei Veranstaltungen stünden Feuerwehrleute ebenfalls in der ersten Reihe, anerkennt er. Zahna-Elsters Bürgermeister Peter Müller (Freie Wähler) weist auf die Bedeutung des Zusammenhalts der Wehren hin und erwähnt, dass in den über zehn Jahren in Zahna-Elster viele Projekte umgesetzt werden konnten.

Mängel und Abriss

Der Weg zum neuen Haus erwies sich als nicht einfach. Der Vorgängerbau wartete mit einigen Mängeln auf. Er entsprach nicht der Din-Vorschrift, beheizt werden konnte er nicht, Umkleidemöglichkeiten gab es dort nicht. Schließlich wurde das Haus 2018 im Auftrag der Stadt abgerissen, da der Pachtvertrag fürs Grundstück nicht verlängert wurde. Die Übergangslösung war eine abenteuerliche, beschreiben die Feuerwehrleute. Da stand das Feuerwehrfahrzeug, ein Robur, in einer Scheune.

Die Ortswehr Leetza-Zallmsdorf freut sich über die Absauganlage und dankt Marc und Tomas Bubig (rechts) für die Unterstützung.
Die Ortswehr Leetza-Zallmsdorf freut sich über die Absauganlage und dankt Marc und Tomas Bubig (rechts) für die Unterstützung.
(Foto: Grommisch)

Jeder Einsatz sei eine Herausforderung gewesen. Jetzt ist alles an einem Ort. Die Gäste schauen sich anerkennend in dem Gebäude um, das neben dem Stellplatz für das Fahrzeug über einen Umkleideraum, Sanitäranlagen, Büro und Lager verfügt. Ortswehrleiter Andreas Häger erinnert, dass die Baukosten explodiert waren. Und daran, dass jetzt kein Robur mehr im Depot steht, sondern ein Löschfahrzeug, das die Wehr Leetza-Zallmsdorf von den Zahnaern erhalten hat, als die ein neues Auto bekamen. Das sei jetzt eine andere Qualität.

Moderne Anlage

Damit das Gerätehaus genutzt werden kann, ist eine Absauganlage für die Abgase des Fahrzeugs erforderlich. „Sonst hätten wir das gar nicht betreiben können“, beschreibt Andreas Häger die Abhängigkeiten. Die Absauganlage im Wert von mehreren tausend Euro hat die Lewesh GmbH Wittenberg gespendet. Marc und Tomas Bubig wird dafür vor versammelter Mannschaft gedankt.

Auch in anderen Orten der Region haben sie mit solcher Technik Feuerwehren unterstützt, wird dabei anerkannt. 19 Aktive zählt die Löschtruppe, informiert der stellvertretende Ortswehrleiter Thomas Häger. „Wenn wir gebraucht werden, dann sind wir zur Stelle“, versichert er. (mz)

Thomas Häger zeigt das Feuerwehrfahrzeug, das die Ortswehr Leetza-Zallmsdorf von den Zahnaern übernehmen konnte.
Thomas Häger zeigt das Feuerwehrfahrzeug, das die Ortswehr Leetza-Zallmsdorf von den Zahnaern übernehmen konnte.
(Foto: Grommisch)