Gewerbeverein in Jessen

Gewerbeverein in Jessen: Neues am alten Ort weckt Interesse

Jessen - Die Übernahme des früheren Hotels „Schwarzenbach“ durch den Annaburger Gastronomen Sören Dietze stößt weiterhin auf großes Interesse in der Region. Das zeigte der jüngste Unternehmerstammtisch des Jessener Gewerbevereins. Kurzfristig hatte der Vorstand das als Hotel „Stadt Jessen“ wiedereröffnete Haus als Beratungstreff bekanntgegeben. Als Folge kamen so viele Mitglieder des Vereins, wie schon lange nicht ...

Von Gabi Zahn

Die Übernahme des früheren Hotels „Schwarzenbach“ durch den Annaburger Gastronomen Sören Dietze stößt weiterhin auf großes Interesse in der Region. Das zeigte der jüngste Unternehmerstammtisch des Jessener Gewerbevereins. Kurzfristig hatte der Vorstand das als Hotel „Stadt Jessen“ wiedereröffnete Haus als Beratungstreff bekanntgegeben. Als Folge kamen so viele Mitglieder des Vereins, wie schon lange nicht mehr.

Innenminister-Besuch ausgewertet

Zudem hatte Günter Gottwald vom gleichnamigen Autohaus angekündigt, über den Besuch von Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) zu informieren. Dieser war gemeinsam mit Siegfried Borgwardt (CDU-Landtagsfraktion) und Marcus Benedix, Leiter des Polizeireviers Wittenberg, und Jessener Polizisten und Kommunalpolitikern bei Gottwalds zu Gast. Der dazu in der MZ veröffentlichte Beitrag: „Mehr Schutz gefordert – Sicherheit im Jessener Land“ hatte im Gewerbeverein für große Resonanz gesorgt. Gottwalds Resümee: „Es ist gut, dass unsere Sorgen bezüglich der Kriminalitätsentwicklung ernst genommen werden.“ Die Zusage des Innenministers, dass es hinsichtlich des Personalbestandes keine Verschlechterung geben werde, konnte Andreas Schade, Leiter des Jessener Revierkommissariats, am Unternehmerstammtisch konkretisieren: „Polizeibeamte, die aus Altersgründen aus dem Dienst ausscheiden, werden lückenlos durch jüngere Kollegen ersetzt.“ Außerdem begrüßt er die „sehr gute Zusammenarbeit“ mit Bürgermeister Michael Jahn und „beste Kontakte zu vielen Jessener Gewerbetreibenden“.

Vereinsvorsitzender Peter Trittin fasst zusammen: „Wer glaubt, hier sein schmutziges Handwerk auf Kosten fleißiger Leute ausüben zu müssen, sollte wissen, dass wir nicht allein stehen auf weiter Flur. Wir pflegen in der Stadt ein dichtes Netzwerk, und das wird noch enger geknüpft.“ Das begrüßt auch Michael Jahn, dessen wiederholte Anwesenheit in der Runde positives Echo findet: „Es ist gut und beruhigend zu wissen, dass der Mittelstand in Jessen so zusammenhält. Das ist eine Größe, auf die wir als Stadt bauen können“, bekräftigt Jahn.

Kreisel in Vereinspflege

Als sichtbares Symbol, dass sich in Jessen viele Dinge positiv bewegen, will sich der Jessener Gewerbeverein auch in diesem Jahr mit fachlicher Unterstützung von Ingrid Dehmelt um die Bepflanzung und Pflege des Verkehrskreisels kümmern. Er verbindet die Jessener Hauptstraßen miteinander.

Als Geschenktipp zu Ostern empfiehlt der Gewerbeverein den „Jessen-Gutschein“. „Das ist ein wertvolles Papier, das jeder Generation Freude bereitet und die Wirtschaftskraft unserer einheimischen Händler und Handwerker stützt“, kommentiert Trittin. Im Wert von jeweils zehn Euro kann der Scheck in der Filiale der Volksbank Elsterland im Baderhag erworben werden. (mz)