Bürgermeisterwahl

Der entscheidende Tag in Annaburg

Da keiner der drei Bewerber in Annaburg mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten hat, geht es am 20. Juni in die Stichwahl.

Von Frank Grommisch
Auszählung in Premsendorf
Auszählung in Premsendorf (Foto: Grommisch)

Annaburg - Einen ordnungsgemäßen Verlauf der Bürgermeisterwahlen in Annaburg am vergangenen Sonntag hat der Wahlausschuss der Stadt Annaburg in seiner Sitzung am Dienstagnachmittag festgestellt. Berichtigungen seien nicht erforderlich. Die Niederschriften der Wahlvorstände seien durchgesehen worden. Sie lagen für die Mitglieder des Wahlausschusses auch zur Einsichtnahme aus.

Nicht mehr als die Hälfte

Somit konnte das vorläufige Ergebnis auch zum Endergebnis erklärt werden. Demnach hat bei der Bürgermeisterwahl Stefan Schmidt (parteilos) den ersten Platz belegt vor dem Amtsinhaber Klaus-Rüdiger Neubauer (parteilos) und dem CDU-Kandidaten Patrick Schubert. Da kein Bewerber mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten hat, findet am Sonntag, 20. Juni, wiederum in der Zeit von 8 bis 18 Uhr, die Stichwahl statt. Dabei tritt der Amtsinhaber Klaus-Rüdiger Neubauer gegen den Herausforderer Stefan Schmidt an.

Die Namen der beiden Bewerber werden in alphabetischer Reihenfolge auf die Stimmzettel gedruckt, nicht nach dem Ergebnis der ersten Abstimmung, wurde auf eine entsprechende Frage aus dem Gremium informiert. Wer bereits die Verwaltung wissen lassen hat, dass er per Briefwahl an der Abstimmung teilnehmen möchte, dem werden die entsprechenden Unterlagen zugeschickt. Möglichst am Donnerstag sollen sie in die Post gehen, sagte Wahlleiterin Anja Liebig.

Zu der Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters in Annaburg, sie erfolgt zeitgleich mit der Landratsstichwahl, hat sie folgende Hinweise gegeben: „In den Wahlbenachrichtigungen, die den Wählern bis zum 15. Mai 2021 zugestellt wurden, sind die jeweils zutreffenden Wahllokale entsprechend ihrem Wohnort angegeben worden. Diese bleiben auch für die Stichwahl gültig.

Eine nochmalige Wahlbenachrichtigung für die Stichwahlen erfolgt nicht, da die ursprünglichen Wahlbenachrichtigungen für die Wahlen am 6. Juni auch für die Stichwahlen am 20. Juni gelten. Wähler, die ihre Wahlbenachrichtigung im Wahllokal am vergangenen Sonntag abgegeben haben bzw. nicht mehr besitzen, können an der Wahl teilnehmen, wenn sie im Wählerverzeichnis des Wahllokals eingetragen sind und sich im Wahllokal mit einem Dokument ausweisen können.

Verschickt ab Donnerstag

Wer für die Wahl am 6. Juni Briefwahlunterlagen auch für die Stichwahlen beantragt hat, erhält diese automatisch. Wer erst für die Stichwahlen wahlberechtigt wird oder Personen, die von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch machen wollen, erhalten auf schriftlichen oder mündlichen Antrag einen Wahlschein.“

Dazu können sich Bürger an das Meldeamt wenden. Die Wahlberechtigten sollten berücksichtigen, dass für den Versand und die Rückgabe der Briefwahlunterlagen einige Zeit einzuplanen ist. Es können nur Wahlbriefe berücksichtigt werden, die bis zum 20. Juni um 15 Uhr eingehen, stellte die Wahlleiterin dazu fest.

Sie wünschte sich, dass der Wahlsonntag ähnlich reibungslos wie der 6. Juni abläuft. Der Arbeitsaufwand für die Wahlvorstände ist nicht so hoch. Nach den Stimmen für die beiden Landratskandidaten geht es dann an das Auszählen der Stimmen für das künftige Stadtoberhaupt in Annaburg.

Informationen zur Stichwahl in Annaburg sind auch auf der Internetseite www.annaburg.de abrufbar. (mz)