Bauarbeiten in Jessen

Bauarbeiten in Jessen: Sanierungsplan Lindenstraße

Jessen - Man könnte es schon fast als eine Art großen Frühjahrsputz bezeichnen, was da auf Anwohner und Nutzer zukommt. Wobei das Umsetzen des Vorhabens Sanierungsplan Lindenstraße Jessen teilweise bis zum Jahresende dauern wird. Nach Ostern startet die Wohnungsgenossenschaft mit der Modernisierung ihres dort befindlichen Mehrgeschossers (Aufgänge 39 bis 46). Im Mai beginnen die Arbeiten an der ...

Von Andreas Richter 08.03.2016, 12:18

Man könnte es schon fast als eine Art großen Frühjahrsputz bezeichnen, was da auf Anwohner und Nutzer zukommt. Wobei das Umsetzen des Vorhabens Sanierungsplan Lindenstraße Jessen teilweise bis zum Jahresende dauern wird. Nach Ostern startet die Wohnungsgenossenschaft mit der Modernisierung ihres dort befindlichen Mehrgeschossers (Aufgänge 39 bis 46). Im Mai beginnen die Arbeiten an der Straße.

Größtes Vorhaben des Jahres

Dirk Beger, Chef der Wohnungsgenossenschaft, ist schon ein wenig aufgeregt, was die Blocksanierung betrifft. Nimmt doch die Genossenschaft nicht nur die größte Wohneinheit in ihrem Bestand in Angriff, sondern realisiert an dieser Stelle auch das größte Projekt des Jahres. Circa 650 000 Euro gibt die Genossenschaft dafür aus. „Wir setzen damit unsere Leitlinie fort, in jedem Jahr ein ganz großes Vorhaben umzusetzen“, so Beger. Der Chef hofft wie bei allen bisherigen Maßnahmen auf das nötige Verständnis der Mieter in dem fast vollständig belegten Block. Übrigens, eine Mieterhöhung soll es wegen der Sanierung nicht geben.

Da das Haus bereits im Zuge einer ersten Modernisierung neue Fenster plus Wärmedämmung erhielt, hat das Unternehmen einen deutlichen Zeitvorteil. Daher plant die Wohnungsgenossenschaft, zum Jessener Schul- und Heimatfest fertig zu werden.

Drei Kernbereiche schälen sich beim Gespräch mit dem Chef heraus. Da ist erstens die komplett neue Farbgestaltung. Dazu Beger: „Der Block soll sich in den mittlerweile für unsere Genossenschaft typischen Farben präsentieren. Wir wollen nämlich nach und nach bei unserem Bestand auch von außen auf einen Wiedererkennungswert setzen“.

Zum anderen werden die Arbeiten zur Lindenstraße hin am aufwendigsten. Dort befinden sich die Balkone (44), die einer Betonsanierung unterzogen werden. Und zu guter Letzt, aber das ist vielleicht das wichtigste Detail, ist da der Umbau der ehemaligen Ladeneinheit in der vorderen Giebelfront. Das Objekt stand seit längerem leer. Zunächst wollte die Wohnungsgenossenschaft die Räume weiter für Gewerbezwecke vermieten. „Dann aber“, so Beger, „haben wir uns noch mal ganz genau die Situation vor Ort angeschaut. Das Objekt liegt mitten im Zentrum, in unmittelbarer Nähe sind viele Geschäfte. Zugleich ist dort aber auch ein gewisser Leerstand zu verzeichnen, so dass wir uns letztlich gesagt haben, dass es gar nicht sinnvoll ist, einen weiteren Laden anzubieten.“

Rund 120 Quadratmeter

Daher fiel der Entschluss, die insgesamt rund 120 Quadratmeter zu drei Wohneinheiten umzubauen. „Der vordere Bereich liegt ebenerdig, daraus machen wir zwei altersgerechte Wohnungen. Im hinteren und höher gelegenen Teil entsteht eine Ein-Raum-Wohnung.“ Dirk Beger ist sich sicher, damit die richtige Entscheidung getroffen zu haben. „Wir wissen, dass die Vermietung einer altersgerechten Wohnung gut klappt. Und für die zwei an der Lindenstraße kann man sich bei Interesse gern bei uns melden.“ (mz)