Grausamer Fund

Grausamer Fund: Unbekannte quälen Labradorhündin zu Tode

Hettstedt - Mitarbeiterin des Ordnungsamtes der Stadt Hettstedt entdeckte am Montag den Kadaver.

18.10.2016, 14:09

Einen grausamen Fund musste eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes der Stadt Hettstedt machen. In einem Wäldchen in der Humboldtstraße entdeckte sie am späten Montagnachmittag einen erhängten Hund. Der Kadaver war bereits leicht verwest, heißt es von der Polizei. Diese ermittelt nun gegen Unbekannt wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Die Mitarbeiterin hatte das tote Tier gegen 17.30 Uhr entdeckt. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen zwei bis drei Jahre alten, weiblichen Labrador. Er sei in aufrechter Position auf den Hinterbeinen sitzend vorgefunden worden. „Am Hals war ein Seil befestigt, welches um einen Ast eines umgestürzten Baumes gewickelt und an einem anderen Ast fixiert war, so dass das Tier lediglich mit den Hinterpfoten Kontakt zum Boden hatte“, so ein Polizeisprecher aus dem Revier in Eisleben, die die Tierschutzbehörde dazu holte. Das Tier hatte keine Chance, sich zu befreien.

Die Polizei geht aufgrund der fortgeschrittenen Verwesung davon aus, dass der schwarze Labrador vor acht bis 14 Tagen getötet wurde.