Zu sehr auf den Ball fixiertZu sehr auf den Ball fixiert: Rhinos haben bei Sieg über Cottbus noch Luft nach oben

Halle (Saale) - Pech gehabt. Oder doch besser Glück? Diesmal nämlich hatte der Trainer der Rhinos seine Augen überall und konnte Fehler seiner Schützlinge auf „Nebenkriegsschauplätzen“ im Nachgang feststellen. Dank der Übertragung des Basketball-Regionalligaspiels des USV gegen Cottbus durch Sportdeutschland.tv schaute Philipp Streblow seinen Schützlingen in der Wiederholung noch einmal genau auf die Finger. Und er weiß deshalb nun, dass hin und wieder „in der Verteidigung abseits vom Ball gepennt“ wird, seine Jungs „zu sehr auf den Ball fixiert sind und nicht auf den ...

Von Petra Szag 30.09.2019, 20:24
Ein Hallenser zieht zum Korb im Spiel gegen CottbusRhono 
Ein Hallenser zieht zum Korb im Spiel gegen CottbusRhono  Holger John / VIADATA Photo

Pech gehabt. Oder doch besser Glück? Diesmal nämlich hatte der Trainer der Rhinos seine Augen überall und konnte Fehler seiner Schützlinge auf „Nebenkriegsschauplätzen“ im Nachgang feststellen. Dank der Übertragung des Basketball-Regionalligaspiels des USV gegen Cottbus durch Sportdeutschland.tv schaute Philipp Streblow seinen Schützlingen in der Wiederholung noch einmal genau auf die Finger. Und er weiß deshalb nun, dass hin und wieder „in der Verteidigung abseits vom Ball gepennt“ wird, seine Jungs „zu sehr auf den Ball fixiert sind und nicht auf den Gegenspieler“.

Ein Manko, dass Philipp Streblow gern abstellen würde. Denn: „Wir wollen, dass die Defense unser Prunkstück wird“, erklärt der USV-Coach. Es gibt also, das bestätigt er, noch Luft nach oben.

Doch das scheint Meckern auf hohem Niveau. Im Großen und Ganzen ist der Trainer zufrieden. Schließlich konnte Halle sein Auftaktspiel der neuen Serie mit 67:50 klar gewinnen. Letzte Saison hatte es gegen die Lausitzer noch eine Heimniederlage gesetzt. „Die hatten schon damals ihre Zone zugemacht und uns Würfe von Außen gestattet, die wir aber nicht nutzen konnten. Diesmal hat das bei uns besser geklappt“, meint Philipp Streblow. Sechs, sieben Dreier fanden erfreulicherweise den Weg in den gegnerischen Korb. Am treffsichersten waren diesmal Alexander Herrmann, der 17 Punkte beisteuerte und dazu noch auf zehn Rebounds kam, sowie Marcus Sawatzki mit zehn Zählern.

Im nächsten Spiel wollen die Hallenser möglichst noch einen draufsetzen. Am Sonntag wartet mit dem USC Magdeburg auswärts der Aufsteiger. Das Derby hat natürlich einen besonderen Reiz. „Man kennt sich“, bestätigt der Rhinos-Coach, ist deshalb sicher noch ein bisschen motivierter. Damit sich das nicht ins Negative verkehrt, versucht er den Ball flach zu halten. „Das ist auch nur ein Spiel wie jedes andere“, beschwichtigt er, „wichtig ist, dass wir die zwei Punkte holen.“ (mz)