Ausbau geplant

Uniklinikum Halle (Saale) plant weiteren Ausbau

Halle (Saale) - Das Universitätsklinikum in Halle will bis 2030 weiter wachsen - doch dafür muss der aktuell gültige Bebauungsplan geändert werden.

Von Dirk Skrzypczak 17.05.2017, 14:37

Das Universitätsklinikum in Halle will bis 2030 weiter wachsen - doch dafür muss der aktuell gültige Bebauungsplan geändert werden. „Wir wollen uns für die Erfordernisse rüsten, die für einen modernen Krankenhausstandort gelten“, sagte Alexander Domhardt, Stabsstellenleiter für Bauprojekte im Klinikum, der MZ.

Vorgesehen sind unter anderem weitere Stellflächen für die Autos der Mitarbeiter, eine Tiefgarage sowie eine grüne Erholungszone zwischen Krankenhaus und den Brandbergen.

Uniklinikum Halle (Saale) braucht mehr Platz

„Wir brauchen dafür den modifizierten Bebauungsplan, weil uns die jetzige Festlegung in ein Korsett presst und keine Entwicklungs-Chancen bietet“, so Domhardt, der bei der Umsetzung die Zusammenarbeit mit dem städtischen Amt für Stadtentwicklung lobt.

Bereits beschlossen ist der Neubau von zwei neuen Funktionsgebäuden auf dem Gelände, der 2018 beginnen und bis 2022 abgeschlossen sein soll. Sie ersetzen das jetzige Bettenhaus II, das laut Domhardt 1982 errichtet wurde und sowohl technisch wie auch vom Zuschnitt her ausgedient habe.

Was in den neuen Gebäuden des Uniklinikums Halle (Saale) untergebracht werden soll

68 Millionen Euro will das Land Sachsen-Anhalt investieren. In den neuen Gebäuden werden 216 Allgemein- sowie 48 Intensivpflegebetten geschaffen. Außerdem ziehen hier unter anderem auch die Radiologie, die Strahlentherapie, die Nuklearmedizin sowie das Zentrallabor ein.

Erst wenn die Häuser in Betrieb sind, kann das Bettenhaus II abgerissen werden. Stattdessen könnte an dieser Stelle ein Neubau für den Betriebskindergarten, jetzt noch im Kiefernweg, entstehen. (mz)