Meckelsche Sammlungen

Sonderführungen durch Meckels alte Schatzkammer

Ab kommenden Freitag öffnet das Institut für Anatomie und Zellbiologie seine Schatzkammer. Die Schätze sind allerdings nichts für schwache Nerven.

Von Regina Joos 21.09.2022, 14:43
Was aussieht wie ein kleiner Baum ist in Wahrheit  ein Präparat der Leber mit  ihren  Arterien und Gallengängen.
Was aussieht wie ein kleiner Baum ist in Wahrheit ein Präparat der Leber mit ihren Arterien und Gallengängen. Universitätsmedizin Halle

Haale (Saale) / MZ - Zwölf Rippen. So viele besitzen wir Menschen. Philipp Friedrich Theodor Meckel gehörte zu seiner Zeit zu den wenigen, die 13 Rippen besaßen. Seinen außergewöhnlichen Körper stellte er in seinem Testament der Forschung zur Verfügung. Das Skelett von Meckel dem Jüngeren, wie er auch genannt wird, kann heute in den Meckelschen Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle begutachtet werden – ab dem kommenden Freitag sogar einmal im Quartal bei einer gesonderten Führung. Dann öffnet das Institut für Anatomie und Zellbiologie nämlich die Pforten zu der Schatzkammer. Ihr Inhalt: Schädel, Zungen und andere Kuriositäten des menschlichen Körpers. Die zählen seit 2015 offiziell zu den national wertvollen Kulturgütern Deutschlands.

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