Saalekreis

Saalekreis: Pilgern mit Carl-Heinz

wettin/MZ. - "Von Bernburg aus gehe ich nach Könnern", beschreibt der als Mönch gekleidete Carl-Heinz seine erste Etappe. Begleitet wird der Pilger von seinem Pony. Weitere Stationen sind Wettin - hier nimmt er Karfreitag an einem Gottesdienst in der Nikolaikirche teil -, die Lutherstädte Mansfeld und Eisleben sowie Höhnstedt und Halle. Er sei sehr gespannt, sagte Schmidt zur MZ. Mit seiner Tour möchte er zum einen den Mann würdigen, der den Lutherweg erdacht hat und in Wohlsdorf bei Bernburg lebt - Wolf von Bilas. Zum anderen sieht Schmidt die Pilgertour als seinen Beitrag zum 800-jährigen Bestehen Anhalts. Schmidt würde sich freuen, auf viele Menschen zu treffen und wenn einige mit ihm pilgern, "wenigstens ein kleines Stück", sagt er. In Mansfeld will er das Elternhaus des Reformators Martin Luther besuchen, in Eisleben Geburts- und Sterbehaus. Ulrike Hoffmann, die Winzerin in Höhnstedt, wird nach eigenen Worten den Pilger mit einem zünftigen Schluck im Weinberg Rösetal begrüßen und "natürlich auch ein gutes Essen bei uns im Weingut anbieten". Im Kloster Petersberg werde Schmidt zwei Nächte verbringen und in Halle Luthers Totenmaske besichtigen. Es gehe ihm, so der Mönch auf Zeit, neben dem Exkurs in die Geschichte Anhalts auch um das Naturerlebnis. "Und ich will mit vielen Leuten ins Gespräch kommen", sagt Carl-Heinz Schmidt. Nach seiner Pilgertour wird er rund 400 Kilometer zu Fuß zurückgelegt haben. Keine Angst vor Blasen an den Füßen? "Überhaupt nicht", meint ...

Von kornelia privenau

"Von Bernburg aus gehe ich nach Könnern", beschreibt der als Mönch gekleidete Carl-Heinz seine erste Etappe. Begleitet wird der Pilger von seinem Pony. Weitere Stationen sind Wettin - hier nimmt er Karfreitag an einem Gottesdienst in der Nikolaikirche teil -, die Lutherstädte Mansfeld und Eisleben sowie Höhnstedt und Halle. Er sei sehr gespannt, sagte Schmidt zur MZ. Mit seiner Tour möchte er zum einen den Mann würdigen, der den Lutherweg erdacht hat und in Wohlsdorf bei Bernburg lebt - Wolf von Bilas. Zum anderen sieht Schmidt die Pilgertour als seinen Beitrag zum 800-jährigen Bestehen Anhalts. Schmidt würde sich freuen, auf viele Menschen zu treffen und wenn einige mit ihm pilgern, "wenigstens ein kleines Stück", sagt er. In Mansfeld will er das Elternhaus des Reformators Martin Luther besuchen, in Eisleben Geburts- und Sterbehaus. Ulrike Hoffmann, die Winzerin in Höhnstedt, wird nach eigenen Worten den Pilger mit einem zünftigen Schluck im Weinberg Rösetal begrüßen und "natürlich auch ein gutes Essen bei uns im Weingut anbieten". Im Kloster Petersberg werde Schmidt zwei Nächte verbringen und in Halle Luthers Totenmaske besichtigen. Es gehe ihm, so der Mönch auf Zeit, neben dem Exkurs in die Geschichte Anhalts auch um das Naturerlebnis. "Und ich will mit vielen Leuten ins Gespräch kommen", sagt Carl-Heinz Schmidt. Nach seiner Pilgertour wird er rund 400 Kilometer zu Fuß zurückgelegt haben. Keine Angst vor Blasen an den Füßen? "Überhaupt nicht", meint er.