Polizeieinsatz

Polizeieinsatz: 25-Jähriger ohne Mundschutz und mit 2,66 Promille verzögert Weiterfahrt

Halle (Saale) - Am Sonntag, den 3. Mai 2020, ist es auf dem Hauptbahnhof Halle zu einem Polizeieinsatz gekommen. Wie die Beamten berichten, wurden sie gegen 9 Uhr morgens zu einem Regionalexpress gerufen. In dem Zug befand sich ein Mann, der andere Reisende verbal belästigte, keinen gültigen Fahrschein und auch kein Bargeld für den Erwerb eines solchen vorweisen konnte. Außerdem verstieß er gegen die Maskenpflicht im Nahverkehr, indem er den erforderlichen Mundschutz nicht ...

04.05.2020, 10:57

Am Sonntag, den 3. Mai 2020, ist es auf dem Hauptbahnhof Halle zu einem Polizeieinsatz gekommen. Wie die Beamten berichten, wurden sie gegen 9 Uhr morgens zu einem Regionalexpress gerufen. In dem Zug befand sich ein Mann, der andere Reisende verbal belästigte, keinen gültigen Fahrschein und auch kein Bargeld für den Erwerb eines solchen vorweisen konnte. Außerdem verstieß er gegen die Maskenpflicht im Nahverkehr, indem er den erforderlichen Mundschutz nicht trug.

Daraufhin bat die Zugbegleiterin den 25-Jährigen den Zug zu verlassen, dem er allerdings nicht nachkam und verhielt sich der Frau gegenüber aggressiv und unkooperativ. Die Polizei konnte den Somalier zwar dazu bewegen, den Zug zu verlassen, jedoch sprang er kurz vor Abfahrt mehrmals wieder in das Zugabteil und verzögerte somit die Weiterfahrt um insgesamt 13 Minuten.

Schließlich nahmen die Bundespolizisten den Mann in Gewahrsam und brachten ihn zur Dienststelle. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,66 Promille. Daher verbrachte er einige Stunden im Polizeigewahrsam, bevor er die Dienststelle wieder verlassen konnte.

Ihn erwarten Anzeigen wegen der Leistungserschleichung, des Hausfriedensbruchs sowie der Vornahme einer Betriebsstörung. Durch die Verspätung des betroffenen Zuges verzögerte sich auch die Fahrt eines nachfolgenden Güterzuges um 22 Minuten, wodurch die Deutsche Bahn auch zivilrechtliche Ansprüche geltend machen kann. (mz)