Neubau auf der Silberhöhe

Neubau auf der Silberhöhe : Grünes Licht für HFC-Talentschmiede

Halle (Saale) - Das Warten hat ein Ende, das neue Fußball-Nachwuchsleistungszentrum in Halle auf der Silberhöhe kann ab 2019 gebaut werden. Am 10. Januar wird Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) den Fördermittelbescheid der Landesinvestitionsbank über 11,3 Millionen  Euro persönlich überbringen. Den Termin bestätigte das Innenministerium auf Nachfrage der ...

Von Dirk Skrzypczak 03.01.2018, 15:23
Ein Fußball liegt zur Ecke bereit.
Ein Fußball liegt zur Ecke bereit. dpa

Das Warten hat ein Ende, das neue Fußball-Nachwuchsleistungszentrum in Halle auf der Silberhöhe kann ab 2019 gebaut werden. Am 10. Januar wird Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) den Fördermittelbescheid der Landesinvestitionsbank über 11,3 Millionen  Euro persönlich überbringen. Den Termin bestätigte das Innenministerium auf Nachfrage der MZ.

Große Flutschäden 2013

Im Juni 2013 hatten die Hochwasser-Kombination aus  Saale und Weißer Elster für große Schäden in Halle gesorgt, betroffen waren auch Sportstätten wie die Galopprennbahn auf den Passendorfer Wiesen, die Eissporthalle, der Osendorfer See aber auch das Nachwuchszentrum auf dem Sandanger, das hauptsächlich vom HFC genutzt wird.

Bausachverständige hatten nach der Flut einen Totalschaden der Trainingsanlage festgestellt. Die Stadt suchte einen neuen Standort und entschied sich für ein Gelände auf der Silberhöhe, westlich der Karlsruher Allee. Dort soll für den HFC und andere Vereine ein Funktionsgebäude mit Kabinen, Sanitäranlagen, Büros, Physiotherapie, Kraftraum, Sauna und einer Cafeteria gebaut werden. Die rund 85 000 Quadratmeter große Anlage erhält fünf Spielfelder.

Förderung bezieht auf Beseitigung der Flutschäden

In der Talentschmiede des HFC werden derzeit 175 Jungen und 64 Mädchen ausgebildet. Sie erhalten zudem ein Beachvolleyballfeld sowie zwei kleinere Plätze mit Kunstrasen. Geplant sind auch Parkplätze für Fahrräder und Autos. „Ziel ist es, den Nutzern ein Umfeld zu schaffen, das genau auf die Bedürfnisse des Fußballs zugeschnitten ist“, erklärte die zuständige Beigeordnete Judith Marquardt. 

Die Ausstattung des Trainingszentrums ist zwar neu, dennoch handelt es sich laut Stadt nicht um einen Luxusbau. Die Förderung des Landes bezieht sich nur auf die Beseitigung der Flutschäden - wenn auch an einem anderen Ort. Extra-Wünsche müssten auch gesondert bezahlt werden. (mz)