Was nutzt der Koalitionsvertrag der Landesregierung?

Magdeburg hat Intel - und was hat Halle?

Kein Minister und keine Ministerin aus der Händelstadt, der OB supendiert. Kluge Köpfe haben jetzt einen Schlachtplan entwickelt, mit dem Halle punkten will.

Von Dirk Skrzypczak Aktualisiert: 04.05.2022, 19:29
Bürgermeister Egbert Geier, Marco Tullner, Katja Pähle, Andreas Silbersack und MDR-Moderator  Thomas Bille (von links) diskutierten in der Konferenzzone im MZ-Medienhaus über Halles Rolle im Land.
Bürgermeister Egbert Geier, Marco Tullner, Katja Pähle, Andreas Silbersack und MDR-Moderator Thomas Bille (von links) diskutierten in der Konferenzzone im MZ-Medienhaus über Halles Rolle im Land. Foto: Silvio Kison

Halle (Saale)/MZ - Am Anfang stand auf einer Mitgliederversammlung des Vereins „Pro Halle“ die noch diffuse Erkenntnis: „Man müsste mal was machen“, sagte Vereins- und Stadtwerkechef Matthias Lux. Warum? Halle ist in rauer See unterwegs. Corona hat alle getroffen, für Steuerausfälle einerseits und Mehrkosten andererseits gesorgt. Doch die größte Stadt in Sachsen-Anhalt ist zu allem Überfluss landespolitisch zu einem Zwerg mutiert - nach der Landtagswahl 2021 gehören keine Hallenser dem Regierungskabinett von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) an. Es reicht noch nicht einmal für einen Staatssekretär. Zudem ist Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) für unbestimmte Zeit vom Dienst suspendiert. Quo Vadis Halle? „Wir haben uns den Koalitionsvertrag der Landesregierung vorgenommen. Was bedeutet er für uns? Das wollten wir wissen“, sagte Bürgermeister Egbert Geier (SPD).

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