Mehr Grün und größere Wohnungen

HWG schafft neues Wohnquartier auf der Silberhöhe

Die Visualisierung zeigt die Mietergärten im Kreuzerhof. Foto: HWG

Halle (Saale) - Im Rahmen ihres Sanierungsprogrammes will die Hallesche Wohnungsgesellschaft (HWG) ein ganzes Wohnquartier umgestalten. Der „Kreuzerhof“ im Süden der Stadt soll umfangreich saniert und aufgewertet werden. Hierzu zählen Investitionen in die Bestandsgebäude als auch in das Wohnumfeld. „Wir entwickeln unseren Kreuzerhof in den kommenden zwei Jahren zum schönsten Wohnquartier in der Silberhöhe. Vor allem die vielen Mietergärten sind ein Highlight in dieser Lage“, so HWG-Geschäftsführer Jürgen Marx. Die ersten Bauarbeiten starteten Anfang April.

Umfangreiche Sanierung: energetische Maßnahmen und Grundrisseänderung

Zunächst saniert Halles größter Vermieter bis Ende 2021 mehrere Objekte in der Joachimstaler Straße energetisch. Das bedeutet neue Heizungsanlagen, Wärmeschutzfenster, eine gedämmte Fassade, neue Haustüren und frisch gestrichene Treppenhäuser. Parallel dazu werden leerstehende Wohnungen modernisiert. Im Anschluss erfolgt 2022 die Sanierung weiterer Gebäude in der Joachimstaler Straße.

Hierbei werden zusätzlich zu den energetischen Maßnahmen auch Grundrisse geändert, so dass aus den bestehenden Dreiraumwohnungen dann Zwei- und Vierraumwohnungen sowie sogar 110 Quadratmeter große Wohnungen mit sechs Räumen entstehen. „Unser Ziel ist, dass in den Gebäuden Menschen in sehr unterschiedlichen Lebensphasen wohnen werden. Angefangen bei Singles über Paare bis hin zu Familien“, sagt Marx.

Mehr Grün auf der Silberhöhe: 7.000 Quadratmeter großen Innenhof umgestalten

Mit der Fertigstellung der Sanierungen in der Joachimstaler Straße besitzen sämtliche Erdgeschosswohnungen einen eigenen Mietergarten. Alle darüber liegenden Wohnungen verfügen über je einen Balkon. Die baulichen Veränderungen werden im Jahr 2023 mit der energetischen Sanierung von zwei Häusern in der Kreuzerstraße abgeschlossen. In den beiden Häusern befinden sich mit Aufzügen erreichbare Ein- und Zweiraumwohnungen. Vor allem ältere Menschen sollen sich hier wohlfühlen.

Im Zuge der Investition lässt die HWG den rund 7.000 Quadratmeter großen Innenhof umgestalten. Direkt im Wohnquartier wird das kommunale Unternehmen ein Hausmeisterbüro einrichten, so dass die Mieter einen Ansprechpartner unmittelbar vor der Haustür haben. Zudem wird im Erdgeschoss der Kreuzerstraße 10 eine Begegnungsstätte zu finden sein, die mit ihren Angeboten das nachbarschaftliche Miteinander stärken will. Die HWG kooperiert hierbei mit der Stiftung Volkssolidarität und der Freiwilligen-Agentur. (mz)