Treppenlauf der Feuerwehren

Hoch hinaus beim internationalen Saale-Run in Halle

Rund 60 Kameraden aus mehreren Ländern und ganz Deutschland treffen sich zum Kräftemessen an der Neustädter Scheibe A. Wer schafft die 19 Etagen am schnellsten?

Von Katja Pausch 14.05.2022, 12:48
75 Kilogramm wiegt der Dummy, der beim Saale-Run der Feuerwehr von einem Vierer-Team die  19 Etagen der Neustädter Scheibe A hochgetragen werden muss.
75 Kilogramm wiegt der Dummy, der beim Saale-Run der Feuerwehr von einem Vierer-Team die 19 Etagen der Neustädter Scheibe A hochgetragen werden muss. Foto: Katja Pausch

Halle (Saale)/MZ - Ausdauer, Kraft, vor allem aber eine gehörige Portion Puste und ein kräftiges Herz sind gefragt beim internationalen Saale-Run der Feuerwehren, der nun schon zum dritten Mal Kameraden und Rettungskräfte nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch aus mehreren Ländern zu einem spannenden Wettkampf nach Halle führt. Rund 60 Feuerwehrleute haben sich am Samstag vor der Neustädter Scheibe A versammelt, um beim legendären Treppenlauf die 19 Etagen des Hochhauses so schnell wie möglich zu erklimmen. Angetreten sind 28 Trupps, darunter mit Ulrike und Toni Lange von der Freiwilligen Feuerwehr Reideburg auch ein starkes Mutter-Sohn-Team, die entweder im Doppel in kompletter Montur samt Atemschutzmaske oder zu viert - ebenfalls im Schutzanzug - mit einem 75 Kilogramm schweren Dummy das Dach des sanierten Bürohochhauses erklimmen müssen. Auch Halles Fachbereichsleiter Sicherheit, Tobias Teschner, ist wieder mit dabei - und schafft die 19 Etagen gemeinsam mit seinem Wettkampfpartner Hendo Bijkerk aus den Niederlanden in respektablen drei Minuten und zehn Sekunden. Die Sieger in beiden Wettkampfkategorien werden am Nachmittag ermittelt. Bis dahin ist noch jede Menge Action an der Hochhausscheibe A in Neustadt angesagt.

Hendo Bijkerk (l.) und Halles Ordnungsamtschef Tobias Teschner haben es in respektabler Zeit aufs Dach geschafft.
Hendo Bijkerk (l.) und Halles Ordnungsamtschef Tobias Teschner haben es in respektabler Zeit aufs Dach geschafft.
Foto: Katja Pausch