Halles Basketballerinnen

Halles Basketballerinnen: Hannovers Provokation motiviert die Lions besonders

Halle (Saale)/Hannover - Diese beinahe schon überhebliche Ansage, zu der sie sich beim Gegner vom Turnklub Hannover haben hinreißen lassen, haben sie bei den Gisa Lions wohl vernommen.

Von Christoph Karpe 08.02.2020, 16:30
Szene aus dem Hinspiel: Halles Inken Henningsen (r.) im Duell mit Sascha Tarasava.
Szene aus dem Hinspiel: Halles Inken Henningsen (r.) im Duell mit Sascha Tarasava. Holger John / VIADATA

Diese beinahe schon überhebliche Ansage, zu der sie sich beim Gegner vom Turnklub Hannover haben hinreißen lassen, haben sie bei den Gisa Lions wohl vernommen.

In ihrer Ankündigung auf das Spiel in der Basketball-Bundesliga am Sonntag (16 Uhr) ließen die Turnschwestern ihren Anhang wissen: Mit Halle komme nun endlich „eine dankbare Aufgabe“ nach zuletzt drei Niederlagen in Serie gegen „heftige“ Gegner. Außerdem seien die Lions sowieso schon im Hinspiel „klar besiegt“ worden. Da fühlt sich jemand total siegessicher.

Gisa Lions in Hannover: „Gut, dass man uns in der Opferrolle sieht“

Zur Erinnerung: Das Hinspiel verloren die Lions gegen die Mannschaft ihrer Ex-Spielerin Sascha Tarasava 67:75 - aber nur, weil das zweite Viertel (9:24) völlig konfus war. Klar ist anders. Die heftigen Gegner und Besieger von Hannover waren Nördlingen (3.), Herne (4.) und Göttingen (8.). Also keineswegs die Extraklasse der Liga.

Und dass Halle am letzten Wochenende souverän gegen Saarlouis gewonnen hatte, wurde in Niedersachsen offenbar nicht registriert. „Es ist sogar ganz gut, dass man uns in der Opferrolle sieht. Die Mannschaft fühlt sich hoffentlich dadurch angestachelt“, sagt Sebastian Tempel, der sportliche Leiter der Lions. Natürlich sei seine Mannschaft bisher auswärts nicht gut. Es gab bis dato nur Niederlagen. Aber mit dem Rückenwind des Saarlouis-Erfolges wolle man nun „zeigen, wie es geht“. (mz)