Halle

Halle: Stadt bekommt rund 7,5 Kilometer neue Radwege

Halle (Saale) - In Halle werden in den kommenden Jahren mit Geld von Land und Bund neue Radwege mit einer Gesamtlänge von rund 7,5 Kilometern gebaut. Das sieht die Fortschreibung einer entsprechenden Planung für das Radwegenetz an Bundes- und Landstraßen in Sachsen-Anhalt aus dem Jahr 2010 vor, die jetzt um neue Vorhaben ergänzt wurde. So ist unter anderem geplant, eine Verbindung für Radfahrer zwischen Bennstedt im Saalekreis und der B 80 am westlichen Stadtrand von Halle zu schaffen. Dieser Weg ist nach seiner Fertigstellung rund 4,4 Kilometer ...

Von Jan Möbius 27.06.2016, 15:12

In Halle werden in den kommenden Jahren mit Geld von Land und Bund neue Radwege mit einer Gesamtlänge von rund 7,5 Kilometern gebaut. Das sieht die Fortschreibung einer entsprechenden Planung für das Radwegenetz an Bundes- und Landstraßen in Sachsen-Anhalt aus dem Jahr 2010 vor, die jetzt um neue Vorhaben ergänzt wurde. So ist unter anderem geplant, eine Verbindung für Radfahrer zwischen Bennstedt im Saalekreis und der B 80 am westlichen Stadtrand von Halle zu schaffen. Dieser Weg ist nach seiner Fertigstellung rund 4,4 Kilometer Land.

Auch in Reideburg wird endlich ein Radweg entlang der Ausfallstraße in Richtung Stadtgrenze an der Autobahn 14 angelegt. Gleiches gilt für die stark befahrene Straße von der A 14 bis zum Ortseingang Oppin. Für die insgesamt 7,5 Kilometer werden rund 1,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. „Ich freue mich, dass Halle vom Radverkehrsplan des Landes profitieren kann“, teilte  der hallesche Landtagsabgeordnete Andreas Schmidt (SPD) mit, der  Mitglied im Ausschuss für Landesentwicklung und Verkehr ist.

85 Millionen Euro jährlich

In der Koalitionsvereinbarung für die laufende Legislaturperiode (2016-2021) wurde eine Aufstockung der Haushaltsmittel für Baumaßnahmen im Landesstraßenbereich in Höhe von rund 85 Millionen Euro jährlich festgelegt. Davon sollen acht Prozent, das sind rund 6,8 Millionen Euro pro Jahr, für den Bau von Radwegen eingesetzt werden. 

Dabei sollen neben dem Radfahren im Alltag aber auch die touristischen Belange in der Region gefördert werden. Denn immer wieder bemängeln Fachverbände wie der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), dass es in den Kommunen zu wenige Radwege gibt. (mz)