Eröffnung Holzplatzschule

Eröffnung Holzplatzschule: Spielende Kinder und Politiker, die Reden halten

Halle (Saale) - Schüler feiern in der Holzplatzschule die Neueröffnung mit Projekten zum Kennenlernen.

Von Robert Prellwitz 02.09.2019, 07:30

Tobender Lärm, spielende Kinder und Politiker, die Reden halten. All das gab es am Freitag auf der Eröffnungsfeier der neuen Holzplatzschule in Halle. Kaum zu glauben, dass sich hier bis vor Kurzem nur Brachland befand. Genau eineinhalb Jahre sind seit dem ersten Spatenstich vergangen. Seitdem hat sich viel verändert. Das Gebäude ist fertig und seit zwei Wochen nutzen die ersten Schüler die neue Schule.

Der Anlass für den Bau der Schule ist die hohe Nachfrage nach Plätzen an den Integrierten Gesamtschulen (IGS). In Halle gibt es bereits zwei IGS. Mit der Holzplatzschule kommt nun die dritte hinzu. Doch bevor die neue IGS dort einzieht, wird das Gebäude für die ersten zwei Jahre von den Schülern der Kastanienallee genutzt, da deren Schule gerade saniert wird.

„Die Feier wurde durch unsere Trommel AG eröffnet“

Diese haben die ersten zwei Wochen mit einer Projektwoche gestartet. „Das war wichtig, damit sich alle an die neue Umgebung gewöhnen“, sagte die Direktorin der Kastanienalleeschule Beatrice Worm.

Am Freitag beendete die Schule die Projektwoche mit einem Sommerfest, das gleichzeitig die Eröffnungsfeier der Schule darstellte. Bei dem Fest stellten die Kinder viele kleine Stücke zur Schau, die sie die Wochen zuvor geprobt hatten. „Die Feier wurde durch unsere Trommel AG eröffnet“, sagte Worm. Mit von der Partie waren auch die Eltern der Schüler sowie Politiker. Auch der Hallesche Fußballclub hatte einen Stand vorbereitet. Die Gäste hatten an dem Tag die Möglichkeit, an einer Führung durch die Schule teilzunehmen und die Einrichtung damit kennenzulernen.

„Die Schüler waren positiv überrascht“

Laut der Schulleiterin ist es wichtig, dass sich die Schüler wohlfühlen. „Die Schüler waren positiv überrascht“, erzählte Worm. Auch die 17-jährige Maya Naim aus der 10. Klasse war begeistert. „Die Schule ist viel größer und besser ausgestattet“, so Naim. Die 17-Jährige kam vor zwei Jahren aus Syrien nach Deutschland. „Nach meinem Abschluss möchte ich das Abitur machen und Medizin studieren“, so Naim. (mz)