Der Esel, der auf Rosen geht

Video: Bürgerpreis - Engagierte aus Halle und dem Saalekreis leisten Großes für die Allgemeinheit

In Halle (Saale) wird an diesem Freitag der Bürgerpreis "Der Esel, der auf Rosen geht" verliehen. Ehrenamtliche, die sich in Halle und dem Saalekreis engagieren, werden dabei für ihre Arbeit ausgezeichnet. 

Aktualisiert: 01.07.2022, 20:25
Der Bürgerpreis "Der Esel, der auf Rosen geht", wird an diesem Freitagabend verliehen. 
Der Bürgerpreis "Der Esel, der auf Rosen geht", wird an diesem Freitagabend verliehen.  (Foto: Silvio Kison)

Halle/MZ - Sie kümmern sich um Obdachlose, sorgen dafür, dass es in ihrem Umfeld voran geht, helfen Kindern und jenen, den es nicht gut geht. Zum 19. Mal findet im Neuen Theater Halle (Saale) an diesem Freitagabend die Preisverleihung des Bürgerpreis "Der Esel, der auf Rosen geht" statt. Auf Initiative der Volksbank Halle (Saale),  dem Neuen Theater und der Mitteldeutschen Zeitung  wird dieser Preis im 19. Jahr verliehen.

Zum Auftakt begrüßte nt-Intendant Matthias Brenner musikalisch die etwa 250 Gäste, die nach zwei Jahren Corona-Pandemie wieder im Großen Saal des nt zusammen kommen konnten. Brenner führte gemeinsam mit Schauspielerin Judith Mahler durch den Abend. An diesem waren Landesinnenministerin Dr. Tamara Zieschang (CDU), der Bürgermeister der Stadt Halle (Saale),  Egbert Geier, die Initiatoren sowie die nominierten Ehrenamtlichen gekommen.  

Video: Der Bürgerpreis "Der Esel, der auf Rosen geht"

 
Der Bürgerpreis "Der Esel, der auf Rosen geht". Video: TV Halle

Zuerst ausgezeichnet mit einem Bürgerpreis wurde David Strübing. Er fährt mit seinem „Vierjahreszeiten-Bus“ dreimal die Woche durch Halle, um Obdachlose und Bedürftige mit Essen zu versorgen.

Der zweite Bürgerpreis geht  an den Polizisten Thomas Weber. Er hat mit vielen Kollegen von der Polizei nur zwei Wochen nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine zwei große Aktionen koordiniert.

Die diesjährigen Preisträger, die von 2020, Jury und Initiatoren im Großen Saal des Neuen Theaters in Halle (Saale).
Die diesjährigen Preisträger, die von 2020, Jury und Initiatoren im Großen Saal des Neuen Theaters in Halle (Saale).
Foto: Silvio Kison

Der dritte Bürgerpreis geht an die 16-Jährige Marlene Lang. Sie bietet seit zwei Jahren wöchentlich das Projekt „Stärkung durch Selbstvertrauen“ im Hort der Franckeschen Stiftungen an. Und das Erfolg.

Der Jurypreis geht im Jahr 2022 an die „Offenen Jugendbeteiligung Teicha“, einer von vier Koordinatoren ist dort Steffen Schulze, ehrenamtlicher und parteiloser Ortsbürgermeister von Teicha. Für die knapp 30 Jugendlichen aus Teicha und den benachbarten Orten, die sich für das Projekt zusammengeschlossen haben, ist der 43-jährige Schulze einfach „der Steffen“.

Den Preis der Initiatoren erhält die Speerwurf-Olympiasiegerin von 1992 und die derzeitige Präsidentin des Landessportbundes, Silke Renk-Lange. Sie wird ausgezeichnet, weil sie sich unter anderem auch während der Corona-Pandemie für die Sportvereine im Land Sachsen-Anhalt eingesetzt hat. Außerdem habe sie in der Vergangenheit mehrere Projekte initiiert, etwa Restart