Corona-Krise

Corona-Krise: Handwerkskammer fordert Rundfunkbeitrag für Betriebe auszusetzen

Halle (Saale) - Die Handwerkskammer Halle fordert für Betriebe, die von Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind, die Aussetzung des Rundfunkbeitrags. Dies müsse etwa möglich sein, wenn Unternehmen zur Vermeidung von Infektionsketten geschlossen werden oder ihr Personal ausdünnen müssten, weil Lieferanten oder Abnehmer fehlten, erklärte Hauptgeschäftsführer Dirk Neumann am ...

Im Kampf gegen Corona fordert die Handwerkskammer Halle für Betriebe, die von Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind, die Aussetzung des Rundfunkbeitrags. 
Im Kampf gegen Corona fordert die Handwerkskammer Halle für Betriebe, die von Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind, die Aussetzung des Rundfunkbeitrags.  www.imago-images.de

Die Handwerkskammer Halle fordert für Betriebe, die von Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind, die Aussetzung des Rundfunkbeitrags. Dies müsse etwa möglich sein, wenn Unternehmen zur Vermeidung von Infektionsketten geschlossen werden oder ihr Personal ausdünnen müssten, weil Lieferanten oder Abnehmer fehlten, erklärte Hauptgeschäftsführer Dirk Neumann am Dienstag.

Rundfunkbeitrag sollte erlassen werden

Die Höhe des Rundfunkbeitrages richtet sich nach Angaben der Kammer nach der durchschnittlichen Anzahl der im vorangegangenen Kalenderjahr dort sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Als Sofortmaßnahme sollten den geschlossenen Unternehmen der Rundfunkbeitrag erlassen werden.

Für die anderen Unternehmen sollte die Möglichkeit eingeräumt werden, die Beitragsquote sofort auf die aktuelle Belegschaftsstärke anpassen zu können. Zusätzlich sollte nach Auffassung der Handwerkskammer die Regelung zur möglichen Stundung von Mietverträgen auch auf Rundfunkbeiträge übertragen werden. (dpa)