Bislang sieben Kandidaten zur OB-Wahl

Bislang sieben Kandidaten zur OB-Wahl: Halle sucht seinen neuen Rathauschef

Halle (Saale) - Der Wettkampf um das Amt des Oberbürgermeisters ist nun offiziell eröffnet. Die Stadtverwaltung hat am Mittwoch die Stellenausschreibung in einer Sonderausgabe des Amtsblatts veröffentlicht. Demnach läuft die Bewerbungsfrist für den halleschen Spitzenposten noch bis zum 17. September. Die Bürger können dann am 13. Oktober in einer Direktwahl darüber abstimmen, welche Person in den kommenden sieben Jahre die Geschicke der Stadt leiten ...

Von Tanja Goldbecher 09.08.2019, 09:55

Der Wettkampf um das Amt des Oberbürgermeisters ist nun offiziell eröffnet. Die Stadtverwaltung hat am Mittwoch die Stellenausschreibung in einer Sonderausgabe des Amtsblatts veröffentlicht. Demnach läuft die Bewerbungsfrist für den halleschen Spitzenposten noch bis zum 17. September. Die Bürger können dann am 13. Oktober in einer Direktwahl darüber abstimmen, welche Person in den kommenden sieben Jahre die Geschicke der Stadt leiten wird.

Sieben Kandidaten auf OB-Posten in Halle

Bisher haben sieben Kandidaten angekündigt, sich für das Amt des OB zur Wahl zu stellen. Darunter Amtsinhaber Bernd Wiegand (parteilos), der 2012 als Nachfolger von Dagmar Szabados (SPD) gewählt wurde. Wiegand wäre bei einer Wiederwahl der erste Oberbürgermeister, der nach der Wende zwei Wahlperioden hintereinander absolviert. Ein Konkurrent ist etwa der liberale Rechtsanwalt Andreas Silbersack, der zugleich für die FDP und die CDU antritt.

Das rot-rot-grüne Bündnis im Stadtrat hat den gemeinsamen Kandidaten Hendrik Lange (Linke) aufgestellt. Weitere OB-Kandidaten sind Falko Kadzimirsz (Freie Wähler), Daniel Schrader (parteilos) sowie die beiden Kandidaten von der Satirepartei „Die Partei“ Martin Bochmann und Dörte Jacobi. Alle bisherigen Anwärter haben gegenüber der MZ bestätigt, dass sie nach wie vor bei der OB-Wahl Mitte Oktober antreten.

Voraussetzungen für OB in Halle

Die Anforderungen an die Stelle sind laut Ausschreibung zunächst gar nicht so hoch. Die Bewerber müssen zwischen 21 und 67 Jahren alt sein, die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union haben. Zudem darf ihnen nicht die Wählbarkeit durch eine Verurteilung aberkannt worden sein.

Kandidaten, die keine Amtsinhaber sind oder von einer Partei oder einer Wählergruppe unterstützt werden, müssen 100 Unterstützerunterschriften einreichen. Das Gehalt des Oberbürgermeisters beläuft sich in Halle auf rund 10.200 Euro. Am 23. September entscheidet ein Wahlausschuss, welche Bewerbungen für die Wahl zulässig sind. (mz)