Aufstieg in Regionalliga möglichAufstieg in 1. Basketball-Regionalliga möglich: Bei Sieg blicken die Rhinos vom USV Halle nach oben

Halle (Saale) - Die Aussicht ist ziemlich verlockend: Aufstieg in die erste Regionalliga.

Von Petra Szag 11.04.2019, 20:00
Robert Dölle (Nr. 42) von den USV Rhinos in Aktion. Mit etwas Schützenhilfe könnten die halleschen Basketballer am Wochenende den Weg zum Aufstieg in die erste Regionalliga offen halten.
Robert Dölle (Nr. 42) von den USV Rhinos in Aktion. Mit etwas Schützenhilfe könnten die halleschen Basketballer am Wochenende den Weg zum Aufstieg in die erste Regionalliga offen halten. Holger John / VIADATA

Die Aussicht ist ziemlich verlockend: Aufstieg in die erste Regionalliga. Den Basketballern vom USV könnte sich am Samstagabend tatsächlich die Chance auftun, den Fahrstuhl nach oben zu nehmen.

Dafür braucht es allerdings einen Sieg im letzten Saisonspiel zu Hause über Aufsteiger Rostock und die Schützenhilfe vom Tabellenzweiten Tiergarten. Der nämlich muss im direkten Duell verhindern, dass der aktuell Dritte Empor Berlin punktet. Gelingt das, klettern die Rhinos aus Halle auf Platz drei.

Bei Aufstieg deutlich höherer Aufwand

„Wir wollen aufs Treppchen“, nennt USV-Trainer Philipp Streblow den Slogan, mit dem seine Männer das Saisonhalali in Angriff nehmen. Was jetzt schon feststeht: So gut waren die Hallenser noch nie. Bisher steht Rang fünf im Vorjahr als beste Platzierung.

Über einen möglichen Aufstieg will der Coach aber noch nicht debattieren. Erstmal die Aufgabe erfüllen. Sollte das gelingen und die Anfrage kommt, wollen sich alle noch einmal zusammensetzen und das Für und Wider abwägen.

Fakt ist: Weder Spitzenreiter Potsdam noch der Zweite Tiergarten wollen das Aufstiegsrecht wahrnehmen. Denn der organisatorische Aufwand ist - neben dem finanziellen - in der ersten Regionalliga um ein Vielfaches höher.

„Du brauchst eine Halle, die mindestens 300 Zuschauer fasst, Internetpräsenz, musst scouten“, zählt Philipp Streblow einige der höheren Hürden auf. Sportlich reizvoll aber, das gibt er zu, wären die Gegner schon, zu denen auch Aschersleben und Wolmirstedt gehören würden.

USV gegen Rostock ohne Dölle und Soyk

Auch wenn Georg Dölle und Jörg Soyk aus beruflichen Gründen fehlen, ist der Trainer zuversichtlich, dass seine Männer gegen die junge Mannschaft aus Rostock der Favoritenrolle gerecht werden. Auch wenn der aktuelle Tabellensechste als ehrgeizig und unbequem gilt. Im Hinspiel hatte Halle knapp das bessere Ende für sich.

Los geht es in der Halle der Koch-Straße am Samstag um 19 Uhr. (mz)