Integration in der Stadt

913 junge Hallenser mit Handicap

Die Zahl der Schwerbehinderten in der Stadt ist gestiegen.

Die Zahl der Schwerbehinderten in der in Halle gestiegen.
Die Zahl der Schwerbehinderten in der in Halle gestiegen. imago/Ina Peek

Halle (Saale)/MZ - Ende vergangenen Jahres lebten in Halle 913 Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre mit einer schweren Behinderung. Das geht aus Zahlen hervor, die der städtische Behindertenbeauftragte Toralf Fischer vorgelegt hat. Demnach lebten am 31. Dezember 2020 in der Stadt 92 schwerbehinderte Mädchen und Jungen bis sechs Jahre. In der Altersgruppe der Sechs- bis 15-Jährigen waren es 398. Die Zahl aller Hallenser mit schweren Behinderungen lag bei 19.827 - im Vergleich zu 2015 ein Rückgang um 204.

Die Zahl der Schwerbehinderten in der Stadt ist gestiegen

Als schwerbehindert nach dem Gesetz gelten Fischer zufolge Menschen, wenn bei ihnen ein Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent vorliegt. Für Behinderte gibt es finanzielle Unterstützung vom Staat, die ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen und Benachteiligung verhindern soll. Fischer zufolge erhalten derzeit 21 Kinder aus Halle Beihilfe für den Besuch eines integrativen Hortes. Für 195 Kinder wird der Besuch einer Integrationskita unterstützt.

54 Mädchen und Jungen nehmen einen Fahrdienst in Anspruch, für den es Geld aus der Eingliederungshilfe gibt. Für 391 kleine Hallenser fließen Mittel für die Frühförderung. Für 139 Kinder und Jugendliche wird ein Integrationshelfer finanziert, der sie etwa in die Schule begleitet. 93 Hallenser bis 25 leben in Wohnheimen - 36 in der Stadt und 57 außerhalb. In 20 Fällen gibt es einen Beitrag für den Besuch einer Autismus-Ambulanz.

Informationen im Internet: m.halle.de/de/Verwaltung/Lebenslagen/Leben-mit-Behinderung