Meilenstein restauriert

Eisleben/MZ/bz. - Der Stein ist im Vergleich zu seinem früheren Standort um einige Meter versetzt worden. Er steht jetzt nicht mehr zwischen Radweg und Straße, sondern zwischen Radweg und Böschung. Am Sockel des Obelisken wurde eine Inschrifttafel befestigt, die darauf hinweist, dass es sich hier um ein technisches Denkmal handelt. Weiter ist vermerkt, dass der Meilenstein 1826 beim Bau der Kunststraße Langenbogen - Nordhausen hier seinen Platz gefunden ...

01.11.2005, 17:35

Der Stein ist im Vergleich zu seinem früheren Standort um einige Meter versetzt worden. Er steht jetzt nicht mehr zwischen Radweg und Straße, sondern zwischen Radweg und Böschung. Am Sockel des Obelisken wurde eine Inschrifttafel befestigt, die darauf hinweist, dass es sich hier um ein technisches Denkmal handelt. Weiter ist vermerkt, dass der Meilenstein 1826 beim Bau der Kunststraße Langenbogen - Nordhausen hier seinen Platz gefunden hat.

Nach Restaurierung des Obelisken im Zuge des Straßenbaus in der Halleschen Straße präsentieren sich im Mansfelder Land fast alle preußischen Meilensteine in einem ansprechendem Zustand. Einzige Ausnahme ist der Ganzmeilenstein von Aseleben.

Die Restaurierung erfolgte in Sangerhausen bei Steinmetzmeister Werner Kleffel, wo der von Wind und Wetter in Mitleidenschaft gezogene Siebigeröder Sandstein mit einem aufwändigen Injektionsverfahren wieder verfestigt werden konnte. Dazu waren etwa 50 Bohrungen erforderlich. Mehrere Fehlstellen wurden ergänzt.