Mansfelder Grund-Helbra

Mansfelder Grund-Helbra: LED-Technik für Straßenlaternen

Helbra - Die geplante Umrüstung der rund 3.000 Straßenlaternen auf LED-Technik in den acht Mitgliedsgemeinden der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra geht in die nächste Runde: Die Ausschreibung wird vorbereitet und ein entsprechendes Leistungsverzeichnis zusammengestellt.

Von Daniela Kainz

Die geplante Umrüstung der rund 3.000 Straßenlaternen auf LED-Technik in den acht Mitgliedsgemeinden der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra geht in die nächste Runde: Die Ausschreibung wird vorbereitet und ein entsprechendes Leistungsverzeichnis zusammengestellt.

Die Arbeiten sollen in einem Los für die Lieferung und Montage der Technik ausgeschrieben werden. „Wir berufen uns dabei auf Erfahrungen unserer Partner“, so Verbandsgemeindebürgermeister Bernd Skrypek (CDU). Das Leistungsverzeichnis wird von den Stadtwerken Wolfhagen (Hessen) erarbeitet. Die Gemeinde kooperiert mit dem Unternehmen, das sich auf den kommunalen Klimaschutz spezialisiert hat.

Umrüstung auf LED-Technik: Der Austausch der Leuchtkörper soll in diesem Jahr beginnen

Das Leistungsverzeichnis soll Ende April vorliegen, danach erfolgt die Ausschreibung. Die Verbandsgemeinde plant, dass der Hersteller der Technik auch für den Wechsel zuständig ist und eine zehnjährige Gewährleistungsbürgschaft übernimmt. Die Details werden im Verbandsgemeinderat noch einmal besprochen, kündigt der Bürgermeister an.

Nach Vorstellungen der Kommune soll der Austausch der Leuchtkörper in diesem Jahr beginnen. Ende des nächsten Jahres soll die Technik komplett umgestellt sein.

Die Umrüstung der kommunalen Straßenbeleuchtung wird rund 1,2 Millionen Euro kosten. Die Mittel kommen aus dem Förderprogramm „Stark V“.

Eine Finanzspritze erhält die Gemeinde auch aus dem Zukunftsfonds des Landkreises für die befristete Einstellung eines Klimaschutzmanagers: rund 9.000 Euro. Zurückgreifen kann die Kommune auf weitere Fördermittel, die sie zur Finanzierung dieser Stelle beantragt hatte. Eine mündliche Zusage liegt der Gemeinde dazu inzwischen vor. Die Kommune wartet derweil auf den schriftlichen Fördermittelbescheid.

Nicht nur wegen der fehlenden schriftlichen Zusage konnte die Stelle noch nicht besetzt werden. Auf die Stellenausschreibung habe sich bislang kein Interessent gemeldet, sagt Skrypek. Die Stelle soll erneut ausgeschrieben werden. Aufgabe des Klimamanagers wird unter anderem sein, die Verbandsgemeinde bei der Umsetzung ihres „Integrierten Klimaschutzkonzeptes “ zu unterstützen. (mz)