Folgen der Pandemie

Corona: Neujahrsempfang in Eisleben abgesagt - Glühweinfest in Helbra fällt aus

Von Beate Thomashausen 23.11.2021, 07:00
Bürgermeister der Lutherstadt Eisleben Carsten Staub
Bürgermeister der Lutherstadt Eisleben Carsten Staub Foto: Jürgen Lukaschek

Eisleben/Helbra/Walbeck/MZ - Es sollte der erste Neujahrsempfang werden, zu dem Carsten Staub offiziell als Eisleber Bürgermeister einladen wollte. Gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern der städtischen Tochterunternehmen, Ronny Strebe von der Stadtwerke der Lutherstadt Eisleben GmbH (SLE) und Marc Reichardt von der Wohnungsbaugesellschaft der Lutherstadt Eisleben mbH, wollte er am 10. Januar 2022 im Theater Eisleben Gastgeber der Veranstaltung sein. „Schweren Herzen muss ich diesen Termin nun absagen. Die Vorbereitungen dazu sind bereits angelaufen, aber unter den derzeitigen Umständen können wir den Neujahrsempfang leider nicht durchführen“, konstatiert Bürgermeister Carsten Staub.

Die Entwicklung im Infektionsgeschehen lasse das einfach nicht zu. Am Montag erreichte die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis erstmals mit 1.088 einen vierstelligen Wert. In enger Abstimmung mit dem Landkreis werde nun in der Lutherstadt ein lokales Impfzentrum eingerichtet. Staub: „Hier kann sich jeder eine Drittimpfung aber auch eine Erst- und Zweitimpfung abholen. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer lokalen Lösung, um so vielen Bürgern wie möglich ein Impfangebot zu unterbreiten“, sagte der Eisleber Bürgermeister.

Schweren Herzens sagten auch die Mitglieder des Reit- und Fahrvereins „Weißes Tal“ in Helbra ihre für Samstag und Sonntag geplante Veranstaltung „Glühweinzauber im Pferdestall“ ab. Man wolle nicht Urheber für noch höhere Inzidenzen und noch mehr Krankheitsfälle sein. Viel mehr wünsche man allen Vereinsmitgliedern und Gästen, dass sie „gesund und munter“ ein schönes Weihnachtsfest in Familie verleben.

Ebenfalls abgesagt ist der Weihnachtsmarkt in Walbeck, der für den 5. Dezember geplant war und im Dorfgemeinschaftshaus stattfinden sollte, war von Stadtsprecherin Christin Saalbach zu erfahren. Auch im Seegebiet Mansfelder Land sowie in der Kupferstadt Hettstedt sagte man bereits vor Tagen die Weihnachtsmärkte ab.