Sozialer Dienst der Justiz

Warum mit Herbstbeginn die Opferberaterinnen in Dessau mehr zu tun haben

Die Opferberatung in Dessau begleitet etwa 130 Opfer von Straftaten im Jahr. Zwei Drittel davon leiden unter den Folgen von Sexual- und Körperverletzungsdelikten.

Von Sylke Kaufhold 22.09.2022, 15:00
Pauline Häder und Sabine Heutling sind  in Opferberatung tätig.
Pauline Häder und Sabine Heutling sind in Opferberatung tätig. (Foto: Kaufhold)

Dessau/MZ - Corona hat vieles verändert, auch die Arbeit der Opferberaterinnen des Sozialen Dienstes der Justiz. „Die schweren Gewaltstraftaten haben unter Corona zugenommen“, hat Sabine Heutling, die seit 26 Jahren in diesem Bereich arbeitet, beobachtet. Immer häufiger würden auch Messer bei Auseinandersetzungen eingesetzt - sowohl von Migranten als auch von Deutschen. „Die Zahl der psychisch kranken Menschen, Frust und Angst nehmen zu, die Hemmschwelle wird immer niedriger.“ Schon bei kleinsten Anlässen gebe es Schlägereien und Rangeleien.

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