Reaktion auf Inzidenz

Städtisches Klinikum Dessau führt 3-G-Regeln ein - was Besucher jetzt wissen müssen

01.09.2021, 11:00
Das Städtische Klinikum
Das Städtische Klinikum Thomas Ruttke

Dessau/MZ/Sal - Das Städtische Klinikum Dessau hat seine Regeln für Besucher wieder verschärft. Ab sofort gelten in allen Bereichen des Klinikums die 3-G-Regeln. Das teilte Sprecher Gelfo Kröger am Dienstag mit und begründete das mit steigenden Inzidenzen.

Wer also Patienten des Klinikums besuchen will, muss von nun an geimpft, genesen oder getestet sein. Als Test wird laut Klinikum ein maximal 24 Stunden alter Antigen- oder ein bis zu 48 Stunden alter PCR-Test akzeptiert.

Nicht ohne Anmeldung am Empfang: Klinikum empfiehlt Nutzung der luca-App, um Angehörige zu besuchen

Besucher müssen sich damit ab sofort am Empfang registrieren und angeben, ob sie geimpft, genesen oder getestet sind. „Ihnen wird empfohlen, dazu die luca-App auf ihren Smartphones zu installieren. Mit der App können sie ihre Anwesenheit via QR-Code dokumentieren“, erklärte Kröger. Wer ohne App ist, müsse sich im Eingangsbereich schriftlich anmelden. Den Anmeldebogen könne man auch vorab auf der Startseite des Klinikums herunterladen.

Schärfere Regeln gibt es zudem auch für Dauer und Anzahl von Besuchen. So darf jeder Patient pro Tag bis auf weiteres nur noch einen Besucher für bis zu eine Stunde und nur zwischen 15 und 18 Uhr empfangen. „Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske sind für alle Besucher weiterhin Pflicht“, so Kröger.

Ambulante Patienten dürfen das Klinikum nicht mehr mit Begleitung betreten

Menschen mit Atemwegsinfektionen sind als Besucher ausgeschlossen. Ambulante Patienten dürfen das Klinikum zudem nicht mehr mit Begleitung betreten, sofern sie nicht zwingend auf Hilfe angewiesen sind.

Dessau-Roßlaus Inzidenz lag am Dienstag bei einem Wert von 12,6. Erst ab einer Inzidenz von 35 können die Kreise und kreisfreien Städte die 3-G-Regel für Krankenhäuser verbindlich anordnen. Die Entscheidung für die Regelverschärfung hat das Städtische Klinikum selbst für sich getroffen. „Es ist eine besondere Vorsicht im medizinischen Raum geboten“, sagte Sprecher Kröger auf Nachfrage dazu.