Sinfoniekonzert

Sinfoniekonzert: Hermus kehrt nach Dessau zurück

Dessau - Der ehemalige Generalmusikdirektor Antony Hermus spielt am 2. und 3. Februar mit der Anhaltischen Philharmonie das 4. Sinfoniekonzert der Saison.

25.01.2017, 16:36

Der ehemalige Generalmusikdirektor Antony Hermus kehrt nach Dessau zurück - für zwei Konzerte: Am 2. und 3. Februar, jeweils 19.30 Uhr, spielt die Anhaltische Philharmonie ihr 4. Sinfoniekonzert der Saison. Es ist zugleich das erste Konzert der Philharmonie unter Hermus seit dessem Abschied im Jahr 2015.

Niederländischer Landsmann steht auf dem Programm

Der Ehrendirigent der Anhaltischen Philharmonie präsentiert heute wie damals Musik seines niederländischen Landsmannes Johan Wagenaar, diesmal die turbulente Ouvertüre zu Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“.

Mit der Aufführung der „Drei Kammerstücke“ (1919) von Franz von Hoesslin bekennt sich Hermus zudem zu einer Musikerpersönlichkeit, die von 1923 bis 1926 einer seiner Amtsvorgänger in Dessau war, deren kompositorisches Schaffen jedoch völlig unbekannt geblieben ist. Auch Johannes Brahms, der schon 2009 auf dem Programm des ersten Sinfoniekonzertes von Antony Hermus in Dessau stand, wird wieder zu hören sein. Nach den Sinfonien Nr. 2, 1 und 4 dirigiert der Holländer nun die Dritte, die vielleicht typischste aller Brahms-Sinfonien.

29-jähriger Hornist als Ehrengast dabei

Das Programm wird vom 1. Hornkonzert des 20-jährigen Richard Strauss komplettiert. Der gerade 29-jährige Hornist Rob van de Laar, seit 2016 Solohornist des Mozarteum-Orchesters Salzburg und kürzlich mit dem niederländischen Musikpreis ausgezeichnet, ist mit Hermus zu Gast. (mz)