Feuerwehreinsatz am Knarrberg in Ziebigk

Schuppen in Dessau ausgebrannt - Anwohner kühlen Dächer mit Wasser aus Gartenschläuchen

Die Feuerwehr beim Löschen im Schuppenanbau. (Foto: Feuerwehr Dessau)

Dessau - In Dessau-Ziebigk ist am Montagnachmittag gegen 16.45 Uhr ein Schuppen ausgebrannt.

Bei Ankunft der Feuerwehr am Knarrberg drang bereits bräunlicher Rauch aus dem Gebäude. Die Scheiben von Fenster und Tür waren verrußt. Ein Lagerraum war stark verraucht, Kunststoffteile der Gebäudeelektrik geschmolzen, links gegenüber der Eingangstür brannte ein Holzregal. Ein Übergreifen auf das Holzdach konnte durch die Kameraden verhindert werden. Von der Knarrbergseite aus kühlte der dortige Anlieger sein Dach mit einem Gartenschlauch.

Mit dem Eintreffen der Freiwillige Feuerwehr wurde diese von der Brunnenstraße zum Knarrberg verlegt, um den Mann dort zu unterstützen. Löschmaßnahmen waren von dieser Seite aus nicht notwendig.

Der betroffene Schuppen ist zwischen dem Knarrberg und der Brunnenstraße

Der Brand war von einem Gebäudebereich ausgegangen, der als Lagerschuppen für Holz, Kohle, Gartengeräte und Fahrräder genutzt wird. Diesem Bereich schloss sich eine kleine Werkstatt an. Die gegenüberliegende Seite wurde durch den dort angrenzenden Eigentümer als Laube genutzt.

Der betroffene Schuppen ist zwischen dem Knarrberg und der Brunnenstraße. Dort sind die Grundstücke zwar durch eine durchgängige eingeschossige Bebauung voneinander getrennt, das Gebäude zieht sich an der Grundstücksgrenze aber über mehrere Grundstücke hinweg.

Neben der Berufsfeuerwehr mit zwölf Einsatzkräften war die Freiwilligen Feuerwehr Kühnau mit acht Kameraden vor Ort

Nach dem Löschen des Feuers erfolgte eine Kontrolle der betroffenen Gebäudebereiche mit einer Wärmebildkamera. Eine regelmäßige Nachkontrolle wurde angewiesen.

Neben der Berufsfeuerwehr mit zwölf Einsatzkräften war die Freiwilligen Feuerwehr Kühnau mit acht Kameraden vor Ort. Die Brandursache ist unbekannt. (mz)