Ortschaftsrat Großkühnau

Ortschaftsrat Großkühnau: „Kaffeekreuzung“ könnte 2017 saniert werden

Großkühnau - Der Knotenpunkt Brambacher Straße und Kleinkühnauer Straße, im Volksmund auch „Kaffeekreuzung“ genannt, soll nun doch saniert werden. Großkühnau wartet seit über 20 Jahren auf diese Maßnahme. Zuletzt wurden für die Hauptkreuzung des Ortes 2010 und 2011 Planungsmittel eingestellt. Passiert ist danach aber nichts. Trotzdem ist der Großkühnauer Ortsbürgermeister Fred Kitzing nun vorsichtig optimistisch, dass es 2017 losgeht. 550.000 Euro investiert die Stadt in die Ertüchtigung des Knotenpunkts. Auch die damit verbundene und notwendige Regenwasserableitung soll dabei in Angriff genommen ...

Von Danny Gitter

Der Knotenpunkt Brambacher Straße und Kleinkühnauer Straße, im Volksmund auch „Kaffeekreuzung“ genannt, soll nun doch saniert werden. Großkühnau wartet seit über 20 Jahren auf diese Maßnahme. Zuletzt wurden für die Hauptkreuzung des Ortes 2010 und 2011 Planungsmittel eingestellt. Passiert ist danach aber nichts. Trotzdem ist der Großkühnauer Ortsbürgermeister Fred Kitzing nun vorsichtig optimistisch, dass es 2017 losgeht. 550.000 Euro investiert die Stadt in die Ertüchtigung des Knotenpunkts. Auch die damit verbundene und notwendige Regenwasserableitung soll dabei in Angriff genommen werden.

„Erst, wenn tatsächlich was passiert, können wir zufrieden sein“, sagte Kitzing am Dienstagabend zur ersten regulären Sitzung des Großkühnauer Ortschaftsrates in diesem Kalenderjahr. Kitzing will dabei nicht nachlassen. „Was wir wollen, müssen wir auch ernsthaft versuchen zu kriegen. Wir können die Sachen nicht nur am Tisch diskutieren“, mahnte Kitzing die Kollegen am Ortschaftsratstisch.

Liste der Prioritäten unendlich lang

Kitzing und sein Rat haben sich nicht nur in Bezug auf die „Kaffeekreuzung“ Gedanken gemacht, wie sie ihre Forderungen gegenüber den Ämtern der Stadt besser kommunizieren können. Unendlich lang ist über die Jahre die Liste der Prioritäten für die Sanierung und Ertüchtigung von Straßen in Großkühnau geworden. Eingaben von Bürgern und Ortschaftsräten seien fast immer negativ beschieden, sagte Kitzing. „Der Frust sitzt mit jeder Ablehnung tiefer.“ Großkühnau hat am Mittwoch deshalb seine Forderungen nach dem Kriterium der Machbarkeit „entrümpelt“.

„Die Möglichkeiten sind zwar sehr endlich, aber trotzdem kann man was anschieben“, gab sich der Ortsbürgermeister fest überzeugt und verwies auf die 150.000 Euro pro Jahr für Unterhaltsmaßnahmen an Straßen in den Vororten und die 100.000 Euro pro Jahr für Investitionen in Straßensanierungen als Budget für alle Vororte, die im städtischen Haushalt eingestellt sind.

2016 bleibt Großkühnau erst einmal außen vor. Rein rechnerisch kann eine Anliegerstraße pro Jahr in einem Vorort der Stadt saniert werden, meist straßenausbaubei- tragspflichtig. In Großkühnau haben das etwa Bürger der Rietzmecker Straße abgelehnt. Von Unterhaltsmaßnahmen will der Ort 2016 trotzdem profitieren. Schlaglöcher und Senken im Ort sind in einem Ordner genau beschrieben und auch dem Tiefbauamt vorgelegt worden. Einiges, so hoffen die Großkühnauer, könnte dann bis Ende des Jahres sprichwörtlich zu den Akten gelegt werden. (mz)