Landesgartenschau 2022

Landesgartenschau 2022: Stadt beauftragt Büro mit Konzeptplanung

Dessau - Das Büro UKL Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten wird das Konzept erarbeiten, mit dem sich die Stadt Dessau-Roßlau um den Zuschlag für die Landesgartenschau 2022 bewirbt, informiert die Stadtverwaltung über die Entscheidung einer Jury. Sie besteht aus Stadträten, Vertretern des Wirtschafts- und Industrieclubs Anhalt und Mitarbeitern städtischer Ämter. Das Büro mit Sitz in Dresden und Magdeburg hat bereits Erfahrungen bei der Konzepterstellung und der Realisierung von ...

25.03.2016, 19:07
Wird Dessau-Roßlau die Landesgartenschau 2022 bestreiten?
Wird Dessau-Roßlau die Landesgartenschau 2022 bestreiten? dpa-Zentralbild

Das Büro UKL Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten wird das Konzept erarbeiten, mit dem sich die Stadt Dessau-Roßlau um den Zuschlag für die Landesgartenschau 2022 bewirbt, informiert die Stadtverwaltung über die Entscheidung einer Jury. Sie besteht aus Stadträten, Vertretern des Wirtschafts- und Industrieclubs Anhalt und Mitarbeitern städtischer Ämter. Das Büro mit Sitz in Dresden und Magdeburg hat bereits Erfahrungen bei der Konzepterstellung und der Realisierung von Gartenschauen.

Die Bewerbung Dessaus für die Landesgartenschau 2022 ist bis zum 15. September 2016 beim Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt einzureichen. Das bedeute für die nächsten Wochen eine intensive Bearbeitung des Themas unter Einbeziehung einer breiten Öffentlichkeit, hieß es. Die erste öffentliche Veranstaltung zur Vorstellung des Büros UKL findet am Montag, dem 4. April um 17 Uhr in der Marienkirche statt. Hier soll über die nächsten Schritte informiert und um die Mitarbeit von Bürgern und weiteren Akteuren geworben werden. Und der Ascherslebener Oberbürgermeister soll dazu ermutigen, die Landesgartenschau anzugehen. Für seine Stadt war sie eine Erfolgsstory.

Dessau-Roßlau möchte die Gartenschau laut Stadtverwaltung insbesondere dazu nutzen, städtebauliche Defizite in der Innenstadt zu überwinden. Die im Konzept zu entwickelnden Maßnahmen sollen ineinander greifen und zusammen in einer nachhaltigen Qualität für die Stadt wirken. Sie werden Freiflächen, Straßenräume und Gebäude betreffen und stehen teilweise schon lange Zeit auf der Wunschliste umzusetzender Maßnahmen, wie sie beispielsweise im Masterplan Innenstadt beschrieben sind. „In diesem Sinn könnte die Gartenschau eine großartige Investition in die Zukunft unserer Stadt sein“, so Stadtentwicklungsdezernentin Christiane Schlonski.

Die Entscheidung für die Bewerbung der Stadt ist bereits am 25. November 2015 im Hauptausschuss einstimmig gefasst worden. Ein wichtiger Partner bei der Bewerbung ist der Wirtschafts- und Industrieclub Anhalt. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass sich bisher mehr als 20 Dessau-Roßlauer Firmen zum Beispiel an der Finanzierung der Konzepterstellung beteiligt haben. Nur so konnte das externe Büro beauftragt werden. (mz)