Umzug in neues Gehege

Kängurus können im Tierpark Dessau nun besser beobachtet werden

Die Kängurus im Tierpark Dessau sind ab sofort besser zu beobachten. Sie sind nach ihrem Umzug promiment  in der Australien-Anlage zu sehen.
Die Kängurus im Tierpark Dessau sind ab sofort besser zu beobachten. Sie sind nach ihrem Umzug promiment in der Australien-Anlage zu sehen. (Foto: Tierpark)

Dessau/MZ - Die Kängurus im Dessauer Tierpark sind ab sofort besser zu beobachten. Darauf hat der Tierpark hingewiesen. Zuletzt waren die Kängurus oft versteckt gewesen. Die Anlage musste „fuchssicher“ gemacht werden, was den Nachteil hatte, dass sich die Beuteltiere meist im hinteren Teil befanden.

Nun sind die Kängurus nach ihrem Umzug ganz prominent auf der Australien-Anlage von Dromedar „Arabella“ zu sehen. Dazu wurde um den eigentlichen Zaun ein zweiter Stromzaun gesetzt, um Füchse abzuwehren. Durch eine große Glasscheibe können die Besucher den Tieren nun sehr nah sein. Wer den Kängurus bei den ausgedehnten Sprüngen zuschauen möchte, kann das vom Hochstand aus tun.

Die ungewöhnliche Konstellation ist für Tierparkchef Jan Bauer keine. Was Dromedar und Känguru gemeinsam haben? „Während die Kängurus einheimische Tiere des fünften Kontinents sind, wurden die Dromedare durch den Europäer als Lastentiere eingeführt“, erklärt Bauer. „Im Laufe der Jahre haben sich die Dromedare in Australien so erfolgreich vermehrt, dass sich heute dort die weltweit größte Population dieser Tierart befindet.“