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Imagekampagne für Dessau-Roßlau: Liebenswert-Bus fährt durch die Stadt

Dessau - Die Dessauer können auch liebenswert: Das haben sie gerade erst eindrucksvoll beim Anhalt-Mahl bewiesen. Nicht nur am Tisch der Wirtschaftsjunioren, die ihre Gäste unter dem Motto „Dessau liebenswert!“ zu Speis und Trank eingeladen ...

Von Sylke Kaufhold

Die Dessauer können auch liebenswert: Das haben sie gerade erst eindrucksvoll beim Anhalt-Mahl bewiesen. Nicht nur am Tisch der Wirtschaftsjunioren, die ihre Gäste unter dem Motto „Dessau liebenswert!“ zu Speis und Trank eingeladen hatten.

"Liebenswert"-Kampagne startete im vergangenen Jahr

Doch nicht nur bei solchen Events soll spürbar sein, dass Dessau eine lebens- und liebenswerte Stadt ist. „Sie ist es jeden Tag, wir müssen es nur sagen“, sagt Stefan Hinrichs, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Dessau. Dies zu tun, hat der Verband im vergangenen Jahr die Kampagne „Dessau liebenswert“ gestartet. „Wir wollen zeigen, wie schön, attraktiv und liebenswert unsere Stadt ist, sowohl unseren Bürgern als auch den Besuchern.“

Das passiert unter anderem beim Busfahren, denn ab sofort fährt ein Dessau-liebenswert-Bus durch das Stadtgebiet. Unterstützt wird die Kampagnen-Botschaft von den Stadtwerken.

Mobile Werbefläche von der Dessauer Verkehrsgesellschaft

Deren Tochter, die Dessauer Verkehrsgesellschaft stellt ein Fahrzeug ihrer neuen Erdgasbusflotte als mobile Werbefläche zur Verfügung. „Damit wird die Botschaft noch intensiver wahrgenommen“, ist DVG-Geschäftsführer Torsten Ceglarek überzeugt. Und Stefan Hinrichs möchte die Fahrgäste zum Nachdenken darüber anregen, was sie in Dessau als liebenswert bezeichnen würden.

Das wiederum können und sollten sie auf der Homepage der Kampagne öffentlich kundtun. Viele Dessauer tun dies dort bereits und haben „Dessau liebenswert“ damit schon ein Stück in die Welt getragen. Aufkleber und Plakate sorgen außerdem für optische Achtungszeichen. Ein offener Ideenabend im Januar fand große Resonanz und wird am 5. Juli fortgesetzt. „Dann wollen wir schauen, wie wir die Ideen der ersten Runde umsetzen können und natürlich auch neue einsammeln“, lädt Hinrichs ein.

Wirtschaftsjunioren sind auf langen Atem eingestellt

Es sei ein „erfolgversprechender Start“ gewesen, schätzt der Kreissprecher ein. „Wir sind noch nicht überall angekommen, aber es werden stetig mehr“. Sei die Kampagne erstmal bekannt, so gäbe es durchweg positive Reaktionen darauf, ergänzt Wirtschaftsjunior Thomas Picek. „Wir sind darauf eingestellt, dass es einen langen Atem braucht, bis die Dessauer von der Liebenswürdigkeit ihrer Stadt überzeugt sind.“

Alleine können und wollen das die Wirtschaftsjunioren nicht hinkriegen. „Es gibt ja viele Akteure auf diesem Gebiet, wir hoffen, dass sich die einzelnen Aktionen vernetzen und zur gesamtstädtischen Sache werden“, blickt Stadtwerkechef Thomas Zänger als großer Befürworter der Kampagne in die Zukunft.

Bekommt das Anhalt-Mahl eine zweite Auflage?

Apropos Zukunft: Nach dem sensationellen Erfolg der Premiere können sich die Wirtschaftsjunioren durchaus vorstellen, sich den Hut für eine zweite Auflage aufzusetzen. „Wenn wir Unterstützer kriegen, ist alles möglich“, weiß Thomas Picek. „Dessau liebenswert“ eben!

››Weitere Infos zur Imagekampagne unter www.dessau-liebenswert.de und bei Facebook unter dem Hashtag #Dessauliebenswert. (mz)