Geschichte

Geschichte: Einst Grabstätte der Askanier

Halle/MZ. - Das Mausoleum wurde zwischen 1894 und 1898 nach Plänen des Baumeisters Franz von Schwechten als neue Begräbnisstätte der herzoglichen Familie errichtet. Der Architekt hatte einen hervorragenden Ruf: Franz von Schwechten war als Baumeister in Berlin ein gefragter Mann, hatte den Anhalter Bahnhof entworfen und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche errichtet, als ihn der Ruf an die Mulde ...

Das Mausoleum wurde zwischen 1894 und 1898 nach Plänen des Baumeisters Franz von Schwechten als neue Begräbnisstätte der herzoglichen Familie errichtet. Der Architekt hatte einen hervorragenden Ruf: Franz von Schwechten war als Baumeister in Berlin ein gefragter Mann, hatte den Anhalter Bahnhof entworfen und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche errichtet, als ihn der Ruf an die Mulde erreichte.

Bis 1958 ruhten Mitglieder der Fürstenfamilie in der Krypta des Mausoleums. Weil es ins politische Konzept passte, wurden 1958 in einer Nacht- und Nebelaktion die Särge in ein Massengrab auf dem Ziebigker Friedhof verbracht.

Eine Reihe von baulichen Maßnahmen gab es seit den 1980er Jahren. Doch all das reichte nicht, um das Mausoleum gänzlich vor dem Verfall zu retten. Von 1990 bis 1993 erfolgten Sanierungsmaßnahmen an Seitendächern und Westfassade. 1999 gab es Maßnahmen gegen das Eindringen von Regenwasser in das Gebäude.