Kampf gegen Plage

Erstmals aus der Luft: In diesen Gebieten geht Dessau vom Hubschrauber aus gegen Eichenspinner vor

Vermehrt hat die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners im vergangenen Jahr zu gesundheitlichen Problemen bei Menschen geführt. Bei der Bekämpfung der Raupen geht die Stadt nun neue Wege. Warum die aber nicht unumstritten sind.

Von Heidi Thiemann Aktualisiert: 07.04.2022, 09:55 • 07.04.2022, 08:00
Die giftigen Härchen der Raupen des  Eichenprozessionsspinners können bei Menschen zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen.
Die giftigen Härchen der Raupen des Eichenprozessionsspinners können bei Menschen zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen. Foto: DPA

Dessau/Roßlau/MZ - Der Eichenprozessionsspinner (EPS) ist in den vergangenen Jahren vermehrt zum gesundheitlichen Problem für viele Menschen in Dessau-Roßlau geworden. Erstmals wird er in diesem Frühjahr deshalb aus der Luft bekämpft, hat Falk Säbel, Leiter des Tiefbauamtes, angekündigt. Der Plan ist nicht unumstritten. So kritisiert MZ-Leserin Kerstin Franz, dass die in Deutschland zugelassenen Biozide Fraßgifte sind, die alle Raupen töten. Negative Auswirkungen könne dies auch auf Brutvögel und Fledermäuse haben, denen ein wesentlicher Teil ihrer Nahrungsgrundlage verloren geht. Weshalb die Bekämpfung trotzdem aus der Luft erfolgt, wo und wann dies geschieht, das erfragte die MZ.

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