Einsatz vorerst beendet

DRK war in Rheinland-Pfalz - Fluthelfer sind wieder zurück in Dessau

Von Oliver Müller-Lorey
Claudia Aspach,  Mirko Weichmann, Silvana Günther und Anna Löster (v.l.) nach ihrer Rückkehr  vor ihren Einsatzwagen
Claudia Aspach, Mirko Weichmann, Silvana Günther und Anna Löster (v.l.) nach ihrer Rückkehr vor ihren Einsatzwagen (Foto: Deutschen Rotes Kreuz)

Dessau/Ahrweiler/MZ - Die vier ehrenamtlichen Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes, die im Flutgebiet in Rheinland-Pfalz geholfen haben, sind am Samstag wieder wohlbehalten in Dessau angekommen. Eine Woche lang halfen sie im Raum Ahrweiler in zwei Teams mit ihren Rettungswagen.

Am Nürburgring hatten sie mit vielen anderen zivilen Helfern verschiedener Hilfsorganisationen, dem THW und der Bundeswehr ihr Lager aufgeschlagen. Von dort aus wurden sie in den schwer betroffenen Dörfern und Städten, wo viele Arztpraxen zerstört wurden, eingesetzt für Krankentransportfahrten und zur ambulanten Versorgung von Patienten.

„Der Einsatz mit seinen Zwölf-Stunden-Schichten war für die Ehrenamtlichen aufgrund der außergewöhnlichen äußeren Bedingungen sowohl körperlich als auch mental anstrengend. Die Erlebnisse und Begegnungen im Katastrophengebiet haben sie nachhaltig beeindruckt“, heißt es vom Deutschen Roten Kreuz.

In den kommenden Tagen werden die Ausrüstung und die Fahrzeuge grundgereinigt, damit sie in Dessau wieder in den Einsatz gehen können. Vorerst werden wohl keine neuen Dessauer Helfer ins Flutgebiet entsandt. „Ein neues Hilfeersuchen aus Rheinland-Pfalz liegt aktuell nicht vor“, teilt das DRK mit.