Dieses Jahr eine Nummer kleiner

Dieses Jahr eine Nummer kleiner: Tausende feiern beim Leopoldsfest

Dessau - Nachdem im vergangenen Jahr der Festumzug des Leopoldsfestes baustellenbedingt einen Umweg nehmen musste, ging es in diesem Jahr wieder über die klassische Route.

Von Danny Gitter

Nachdem im vergangenen Jahr der Festumzug des Leopoldsfestes baustellenbedingt einen Umweg nehmen musste, ging es in diesem Jahr wieder über die klassische Route.

482 Teilnehmer stellten 41 Bilder dar und setzten sich gegen 12.40 Uhr in Bewegung über die neu gestaltete Kavalierstraße, die Poststraße und final über die Zerbster Straße zur Bühne auf dem Marktplatz. Tausende Schaulustige säumten bei milden Temperaturen und bewölktem Himmel die Straßen.

Traditionell wurde der Zug von Klaus Brucker als Fürst Leopold I. angeführt. Unterstützung bekam er unter anderem von der Potsdamer Riesengarde „Lange Kerls“, dem Dessauer Hofstaat, den Seydlitzkürassieren aus dem Harz sowie verschiedenen anderen Kostüm- und Trachtengruppen aus ganz Mitteldeutschland. Personell war der diesjährige Umzug schwächer als in den Vorjahren besetzt.

Rund 270 Teilnehmer weniger als 2018 nahmen daran teil. „Bedingt durch die Ferien- und Urlaubszeit sowie durch den zunehmenden Altersdurchschnitt in den Vereinen, war ein Rückgang der Teilnehmerzahlen zu erwarten“, so Manfred Piotrowsky, der in diesem Jahr die Organisation und Durchführung des Festumzugs für Regina Gröger, übernahm, die krankheitsbedingt ausfiel. Für das nächste Jahr rechnet Piotrowsky wieder mit steigenden Teilnehmerzahlen.

„Dann liegt unser Termin nicht in den Ferien und noch mehr Nachwuchs wurde bis dahin dann sicherlich in die Arbeit unserer teilnehmenden Gruppen und Vereine integriert“, blickt der diesjährige Umzugschef optimistisch auf 2020. (mz)