Aussichtsturm

Aussichtsturm in Großkühnau: Gefahr für Sicherheit besteht

Großkühnau - Erst vor kurzem sorgte der nur mäßig abgesperrte Aussichtsturm in Großkühnau für Aufsehen. Nun erhitzt die Erholungsplattform nördlich des örtlichen Sees erneut die Gemüter.

Erst vor kurzem sorgte der nur mäßig abgesperrte Aussichtsturm in Großkühnau für Aufsehen. Nun erhitzt die Erholungsplattform nördlich des örtlichen Sees erneut die Gemüter.

Ein Ziebigker wandte sich am Dienstag mit dem Hinweis an die MZ, dass nun nicht nur das Hinweisschild fehle, sondern auch der Sperrbalken. Für Unkundige gebe es nun keine Warnung mehr, eine Begehung des Turms sei aber gefährlich.

Mitarbeiter des Biosphärenreservats Mittelelbe verärgert

Während bis vor wenigen Tagen der einsturzgefährdete Turm zumindest mit einem querliegenden Holzbalken vor dem Treppenaufstieg versehen war, ist dieser nun auch wie vom Erdboden verschluckt.

Auf Anfrage beim zuständigen Biosphärenreservat Mittelelbe teilt Andreas Regner mit: „Nach dem letzten Hinweis Ende Juli habe ich direkt ein neues Warnschild am Querbalken angebracht.“

Dass nun nicht nur das Schild, sondern auch gleich das dazu gehörige Holz fehlt, ärgert Regner. Jetzt plant er, wieder ein Schild anzubringen und den Aufstieg ebenfalls erneut zu versperren, bis die zuständige Behörde, der Landesbetrieb Bau, sich endlich kümmern wird. Wer den Sperrbalken entfernt hat, kann sich Regner nicht erklären. Auch deshalb nicht, weil der Balken relativ fest am Gerüst vernagelt war.

Fall um Aussichtsturm verzögert sich weiter

Der Turm weist bereits seit März marode Stellen auf. Beim zuständigen Landesbetrieb Bau war ein Mitarbeiter längere Zeit krank, so dass die Bearbeitung des Falls sich bis heute verzögert.

„Ich bin deswegen eine Instanz höher gegangen, weil sich nichts getan hat“, berichtet Andreas Regner. Ihm sind bisher die Hände gebunden. Dem Mitarbeiter sowie Radfahrern und Fußgängern bleibt somit nichts anderes übrig, als abzuwarten. (mz/mak)