Auf 15.000 Quadratmetern

Solartechnik aus Bitterfeld versorgt Bundesligist SC Freiburg mit genug Strom fürs ganze Jahr

Auf dem Stadiondach des SC Freiburg ist seit einigen Wochen eine neue Solaranlage in Betrieb, die den Strombedarf des Bundesligisten für das gesamte Jahr abdecken soll. Die notwendige Technik dafür kam auch aus Bitterfeld.

Aktualisiert: 04.08.2022, 17:38
Auf dem Stadiondach des SC Freiburg sind nun auch Solarmodule aus Bitterfeld.
Auf dem Stadiondach des SC Freiburg sind nun auch Solarmodule aus Bitterfeld. (Foto: picture alliance/dpa)

Freiburg im Breisgau/Bitterfeld/MZ - Der Fußball-Bundesligist SC Freiburg kann ab sofort seinen Strombedarf über 6.000 Hochleistungssolarmodule decken. Diese kommen auch aus der Bitterfelder Produktionsstätte des Schweizer Solar-Unternehmens Meyer Burger. Organisiert wurde das Projekt vom Energieunternehmen Badenova.

„Gemeinsam mit der Stadt Freiburg und der Badenova haben wir eines der weltweit größten Solarkraftwerke auf einem Stadiondach geschaffen“, freut sich „SC Freiburg“-Vorstand Oliver Leki über das Projekt. Die Module stammen alle aus den „Meyer Burger“-Standorten in Sachsen und Sachsen-Anhalt, wo man neben den Modulen als einziger Anbieter in Deutschland auch die dafür verwendeten Solarzellen herstellt. Laut Meyer Burger werden die Module nachhaltig produziert.

Die Anlage ist vor knapp drei Wochen fertiggestellt worden und soll mit einer Spitzenleistung von 2,4 Megawatt rechnerisch den prognostizierten Energiebedarf der Fußballer CO2-neutral abdecken können. Auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern sollen auf dem Dach des Europa Park Stadions rund 2,3 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom pro Jahr produziert werden.

Badenova investiert hat rund 2,3 Millionen Euro in das Projekt investiert und sich vertraglich verpflichtet, das Solarkraftwerk mindestens 20 Jahre lang zu betreiben.