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Projektteam des Zörbiger Schulmuseums durfte auf große Reise nach Athen

Die Zörbiger Schüler durften per Erasmus-Projekt in die Griechische Hauptstadt.

Von Andrea Dittmar 26.10.2021, 13:36 • Aktualisiert: 26.10.2021, 13:48
Zu siebt sind die Zörbiger nach Athen gereist.
Zu siebt sind die Zörbiger nach Athen gereist. (Foto: Sekundarschule)

Zörbig/Athen/MZ - Das digitale Museum, das in der Sekundarschule Zörbig entstehen soll, ist einen großen Schritt weiter gekommen. Denn anstatt über Video und Mails zu kommunizieren, konnten die Schüler ihre Projektpartner aus Österreich, Italien, Griechenland und der Türkei wieder einmal von Angesicht zu Angesicht sehen. Vom 11. bis 15. Oktober ging es für die Schüler-Lehrer-Gruppe nach Athen.

Das Museum, das die Schüler gemeinsam entwerfen, dreht sich um die heutige Zeit - aus Sicht von Menschen in 500 Jahren. Die besondere Herausforderung ist sicher die Arbeitssprache Englisch. Schulleiter Ralf Schmeckebier, der selbst mit in Athen war, kann jedoch bestätigen, dass das für die jungen Menschen kein Problem war: „Es ist erstaunlich, wie schnell sie miteinander kommunizieren können.“

In Workshops wurde an den einzelnen Ausstellungsstücken gearbeitet

In Workshops wurde an den einzelnen Ausstellungsstücken gearbeitet - die Zörbiger Schüler haben sich beim Start das Thema „Telekommunikation“ ausgesucht. Eine Fotosafari durch Athen diente nicht nur der Stadtbesichtigung, sondern war auch Arbeitsgrundlage. Denn irgendwann soll das Museum mal digital zu besichtigen sein - und in einem Raum der Sekundarschule Zörbig untergebracht werden.

Mittlerweile sind auch wieder ein paar neue Schüler nachgerückt, nachdem die Zehntklässler die Sekundarschule abgeschlossen haben. Doch das Zörbiger Team findet sich immer wieder zusammen. Und genauso wichtig findet Ralf Schmeckebier die Freundschaften, die bei den jungen Menschen quer durch Europa entstehen. „Da gab es beim Abschied schon Tränen“, erinnert er sich. Erst im kommenden Jahr werden sich die Teilnehmer in Italien und Österreich wiedersehen - in Zörbig ist für Mai 2022 der große Abschluss geplant.

Die internationale Arbeit wird von der Europäischen Union finanziert

Jeder einzelne Museumsbereich - neben der „Telekommunikation“ auch „Die Zukunft der Berufe“, mit der sich die türkischen Schüler beschäftigen - wird dann auf eine große Leinwand projiziert. Auch das erledigen die Schüler selbst.

Die internationale Arbeit wird von der Europäischen Union finanziert, über das Erasmus-Programm. 28.500 Euro wurden der Sekundarschule dafür zur Verfügung gestellt. Diese finanzielle Unterstützung dient vor allem für die Reisekosten, aber auch die technische Ausrüstung wird so bezahlt.