Nach Arbeitseinsatz mit dem Bauhof Kein Grüßen und gefährliches Vorbeifahren - Bürgermeister Giebler kritisiert Einwohner vom Muldestausee
Bürgermeister Ferid Giebler hat einen Arbeitseinsatz mit dem Bauhofteam absolviert und Regeneinläufe gesäubert. Was er dabei erlebt hat, hat ihn nachdenklich gemacht. Was er von den Einwohnern vom Muldestausee fordert.

Muldestausee/MZ. - Ferid Giebler hat nach einem Arbeitseinsatz mit dem Bauhofteam die Einwohner der Gemeinde Muldestausee kritisiert.
„Stellenweise merkt man sehr deutlich, dass unsere ,Leute in Orange' von einigen Bürgerinnen und Bürgern offensichtlich nur deshalb (orangene Arbeitskleidung) anders, im Sinne von schlechter, behandelt werden“, kritisierte Giebler auf seiner Facebook-Seite. Das regelmäßige Reinigen der Regeneinläufe in den fast 3.000 Straßen der Gemeinde sei dringend notwendig und eine der anstrengendsten und unschönsten Aufgaben, die man im Angebot haben, um den geordneten Abfluss von Oberflächenwasser sicherzustellen.
Bürgermeister Ferid Giebler hält das Verhalten von einigen Einwohner für „weder akzeptabel noch für nachvollziehbar“
Die Regeneinläufe befinden sich nach Gieblers Aussagen im öffentlichen Raum entlang der Straßen. Daher komme es wegen der Reinigung zu temporären Verkehrsbeeinträchtigungen durch die Mitarbeiter des Bauhofes. Dass teilweise eng an dem Fahrzeug vorbeigeflogen werde oder die Beschäftigten gar beschimpft werden, „ist weder akzeptabel noch nachvollziehbar“. Auch dass die Mitarbeiter nach einem „Guten Morgen“ teilweise ohne jegliche Reaktion nur angeguckt werde oder man sich gar wegdrehe, das sollte nach Gieblers Meinung „zum Nachdenken anregen“.
Das Bauhofteam brate in der Sonne, friere im Winter, durchweiche im Regen, sammele tote Tiere ein, räume den Unrat anderer weg, mähe, beräume Schnee und und und. Das alles geschehe für die Allgemeinheit. Giebler wünscht sich deshalb ein bisschen mehr Respekt und Anerkennung für die Mitarbeiter des Bauhofes.