Corona-„Notbremse“

„Click&Meet“ in Läden ab Dienstag in Anhalt-Bitterfeld nicht mehr erlaubt

"Click&Meet" ist ab Dienstag in Anhalt-Bitterfeld nicht mehr erlaubt. (Foto: dpa)

Anhalt-Bitterfeld - Ab Dienstag gelten in Anhalt-Bitterfeld verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Infektionsgeschehens. Die sogenannte „Notbremse“ der Bundesregierung sieht diese vor, wenn der Schwellwert der Sieben-Tage-Inzidenz an drei Tagen in Folge über 150 lag. Das war am Freitag (151,4), Samstag (174,1) und Sonntag (157,7) der Fall.

Damit ist ab Dienstag der Besuch von Ladengeschäften mit Terminbuchung (Click&Meet) nicht mehr erlaubt. Das Abholen bestellter Waren (Click&Collect) ist aber weiterhin möglich.

Friseurbesuche bleiben mit negativem Coronatest weiterhin erlaubt

Für Kunden dürfen nur noch Lebensmittelgeschäfte einschließlich der Direktvermarktung, ebenso Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel öffnen.

Besuche beim Friseur und der Fußpflege sind weiterhin mit einem negativen Coronatest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, möglich. Das gilt auch für zoologische und botanische Gärten.

Inzidenz lang auch am Montag über dem Schwellwert

Die Maßnahmen treten erst wieder außer Kraft, wenn der Schwellwert von 150 bei der Sieben-Tage-Inzidenz an fünf Tagen in Folge unterschritten wird. Am Montag betrug die Inzidenz allerdings 167,2. Sollte dieser Wert weiter über 165 bleiben, drohen sogar weitere Schließungen. (mz)