Seit Montagabend

Anwohner ohne Trinkwasser: Rohrbruch am Bitterfelder Teichwall erst nach langwieriger Reparatur beseitigt

Nach der Havarie folgen die Bauarbeiten am Teichwall.
Nach der Havarie folgen die Bauarbeiten am Teichwall. (Foto: Kehrer)

Bitterfeld/MZ/MM - Seit Montagabend waren die Bewohner des Bitterfelder Teichwall und anderer Häuser ohne Trinkwasser. Grund dafür war der Bruch einer 300er Trinkwasserleitung, die unter der Straße verläuft.

„Die Reparatur gestaltete sich sehr schwierig, da die Straße auf einer Länge von über vier Metern ausgehoben werden musste“, erklärt Midewa-Servicemitarbeiter Ralf Stüwe die Arbeit. Dabei habe man besondere Vorsicht walten lassen müssen, da immer wieder Leitungen zum Vorschein kamen, die nicht im Lageplan eingezeichnet waren. Danach konnte ein vier Meter langes Stück der Leitung mit einem Längsriss ausgewechselt und in das System eingebunden werden. In den Abendstunden konnten die Betroffenen wieder Wasser aus der Leitung entnehmen.

„Ganz klar kommt das Wasser nach solch einer Reparatur nie gleich aus dem Hahn“, erklärt der Midewa-Mann die Verfärbungen des Trinkwassers. Diese sei aber nicht gesundheitsschädlich.