Corona-Situation im Landkreis

Acht neue Corona-Fälle nachgewiesen - Inzidenz in Anhalt-Bitterfeld ist wieder zweistellig

Ein Corona-Schnelltest.
Ein Corona-Schnelltest. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Anhalt-Bitterfeld/MZ - - Im Landkreis Anhalt-Bitterfeld sind wieder mehr Infektionen mit dem Coronavirus zu verzeichnen. Das bestätigte Kreissprecherin Marina Jank. Demnach wurden dem Gesundheitsamt innerhalb eines Tages acht neue Infektionsfälle bekannt.

Die meisten gab es in Bitterfeld-Wolfen, wo das Virus bei fünf Personen nachgewiesen werden konnte. Betroffen sind laut Landkreis zwei Frauen und drei Männer. Als infiziert gelten zudem ein Mann aus der Kreisstadt Köthen sowie je eine Frau aus Raguhn-Jeßnitz und dem Osternienburger Land. „Darunter befinden sich keine Reiserückkehrer. Auch die Deltavariante ist nicht nachgewiesen worden“, betont Marina Jank.

Mit den neuen Fällen stieg die Zahl der aktuell infizierten Personen im gesamten Landkreis Anhalt-Bitterfeld auf 33. Von den Betroffenen sei kein einziger auf eine intensivmedizinische Behandlung in einem der Krankenhäuser der Region angewiesen, heißt es weiter.

Das Robert-Koch-Institut hat aus den vom Kreis übermittelten Daten eine Sieben-Tage-Inzidenz von 12,1 errechnet. Tags zuvor lag dieser Wert bei 7,0. Am Montag wurde er mit 3,8 angegeben. Trotz der zuletzt deutlich gestiegenen Werte verharrt der Landkreis Anhalt-Bitterfeld beim Infektionsgeschehen bundesweit auf einem der hinteren Plätze. Nur zwölf von 400 Kreisen weisen aktuell eine niedrigere Inzidenz auf.