18 tote Tiere

18 tote Tiere: Hat ein Wolf das Dammwild von Bauer Ziesche in Muldestausee gerissen?

Krina - Bauer Uwe Ziesche aus Krina in der Gemeinde Muldestausee ist geschockt: An zwei Nächten in Folge wurden insgesamt 18 Tiere seiner Damwild-Herde gerissen. Spuren deuten darauf hin, dass ein Wolf dafür verantwortlich ist. Der finale Beweis fehlt ...

Insgeamt 18 Tiere wurden auf dem Hof von Bauer Ziesche gerissen.

Bauer Uwe Ziesche aus Krina in der Gemeinde Muldestausee ist geschockt: An zwei Nächten in Folge wurden insgesamt 18 Tiere seiner Damwild-Herde gerissen. Spuren deuten darauf hin, dass ein Wolf dafür verantwortlich ist. Der finale Beweis fehlt bislang.

Der Schaden geht für Bauer Ziesche in die Tausender: "Ich fühle mich hilflos und habe Angst, dass das Raubtier in den kommenden Tagen wieder zuschlagen könnte."

Ziesche ist vor allem enttäuschter, weil die ergriffenen Schutzmaßnahmen nicht gefruchtet haben: In Rücksprache mit dem Wolfskompetenzzentrum hatte er um sein Grundstück im vergangenen Jahr einen Wolfsschutzzaun errichtet. Unklar ist, wie das Tier nun durch den Zaun gelangte. Zwar gibt es Spuren, dass sich ein Räuber unter dem Zaun hindurch graben wollte, hier sei das Tier aber gescheitert.

Ob es nun tatsächlich ein Wolf oder gar ein anderes Raubtier war, versucht das Wolfskompetenzzentrum vor Ort zu ermitteln. Es wurden Spuren entdeckt, die auf einen Wolf deuten. (mz)