Stadt Bernburg verschiebt Rosenfest

„Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben“

Keine Innenstadtparty Ende Mai, dafür aber im Herbst? Doch alles hängt von der Entwicklung des Infektionsgeschehens ab.

Bernburg - Eins steht fest: Bernburgs Stadt- und Rosenfest, bei dem jährlich viele tausende Besucher erwartet werden, wird nicht wie geplant am letzten Maiwochenende stattfinden können. Das gab Jens Meißner, Marketingbeauftragter und Organisator der jährlichen vier Festtage, auf Nachfrage der MZ bekannt.

Grund dafür ist die weiter anhaltende Coronapandemie, die bereits im zurückliegenden Jahr dazu führte, dass das unter den Bernburgern beliebte Fest ins Wasser fiel. Doch ganz soweit soll es in diesem Jahr nicht kommen. „Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben“, sagt Meißner. Stattdessen hatte er in den vergangenen Wochen unzählige Male den Kalender gewälzt, denn die Bernburger Stadtverwaltung peilt ein Wochenende im Herbst als möglichen Ersatztermin an.

Doch ob es tatsächlich dazu kommt, dass noch in diesem Jahr der große Rummel auf dem Rheineplatz und die Festbühne auf dem Karlsplatz aufgebaut werden können und die Besucher wieder an den unzähligen Ständen entlang der Lindenstraße flanieren dürfen, hängt vor allem mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens ab. Aber gerade dieses hat sich seit Ostern vor allem in der Kreisstadt Bernburg deutlich zugespitzt. Fraglich ist außerdem, ob bis zum Herbst auch die Mehrheit der Einwohner ein Impfangebot bekommen und dieses dann auch wahrgenommen hat.

Deshalb will laut Meißner Bernburgs Oberbürgermeister Henry Schütze (parteilos) erst nach Pfingsten eine Entscheidung treffen, ob tatsächlich in diesem Jahr das 52. Stadt- und Rosenfest in Bernburg gefeiert werden kann. (mz/kt)