Olearius-Schule

Tag der offenen Tür an Adam-Olearius-Schule Aschersleben: Zum Jahresabschluss werden Spenden gesammelt

Aschersleben - Der Duft nach frischen Waffeln und Popcorn verbreitet sich schnell im ganzen Haus und steigt bis in die oberen Etagen. Wenn es so riecht im Atrium der Adam-Olearius-Schule, dann ist Advent. Schüler, Pädagogen, Träger- und Förderverein verbinden den Jahresabschluss traditionell mit einem Tag der offenen ...

Von Kerstin Beier 23.12.2019, 12:56

Der Duft nach frischen Waffeln und Popcorn verbreitet sich schnell im ganzen Haus und steigt bis in die oberen Etagen. Wenn es so riecht im Atrium der Adam-Olearius-Schule, dann ist Advent. Schüler, Pädagogen, Träger- und Förderverein verbinden den Jahresabschluss traditionell mit einem Tag der offenen Tür.

In beinahe jedem Raum locken dann Angebote: von Spielen über Sport, Kreatives, Kulinarisches bis hin zu informativen Einblicken in den Schulalltag oder in die Arbeit der vielen Hobbygemeinschaften.

18 Kinder zum Beispiel lassen sich von alten Dingen anregen, die sie zu Neuem machen. Unter der Anleitung von Kathrin Voigt sind in diesem Jahr zum Beispiel Sterne aus alten, nicht mehr genutzten Schulbüchern entstanden. Lia, Julia und Lucy aus der 5a erklären an ihrem Stand jedem, der es wissen möchte, wie es gemacht wird.

Förderlehrerinnen erklären die Spiel- und Lernmaterialien

Silke Kilias und Carola Schwager sind die beiden Förderlehrerinnen an der Schule. Sie empfangen Neugierige in zwei hellen, freundlichen Eckzimmern und erklären Spiel- und Lernmaterialien, die Kindern mit Förderbedarf helfen sollen, die Aufgaben zu bewältigen. Aktuell betreuen die Pädagoginnen 27 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Sie sind froh, dass das ganze Team der Schule hinter dem Inklusionsgedanken steht. Je größer die Unterstützung der Kinder zu Hause, desto größer die Erfolge, so Silke Kilias. Das trifft auf der schulischen Ebene zu, sei aber auch außerschulisch wichtig. So ist auch Sebastian Bartsch, der Vorsitzende des Fördervereins, „froh über die Treue der Eltern“, die sich auch beim Tag der offenen Tür wieder zeigt. Oft unterstützen sie an den Ständen oder bieten selbst etwas an.

Förderverein finanziert aus den Einnahmen Trikots für Fußballerinnen und T-Shirts für Chorsänger

Die Einnahmen aus den Ständen helfen dem Förderverein, den ein oder anderen Euro in die materielle Ausstattung zu stecken. Die multimedialen Tafeln auf dem Flur, die Jerseys für die Mädchenfußballmannschaft oder die T-Shirts für die Chorsänger beispielsweise konnten nach seinen Worten aus diesen Mitteln angeschafft werden.

Sebastian Bartsch und seine Frau, die zwei Kinder an der Schule haben und aus Hettstedt kommen, haben sich bewusst für eine Schule in freier Trägerschaft entschieden, die einen Teil der Schüler auch zum Abitur führt. „Ich finde es gut, wenn sich Kinder mit der Entscheidung für den gymnasialen Zweig mehr Zeit lassen können.“ (mz)