"Mein Baum für Aschersleben"

"Mein Baum für Aschersleben": Grüne Geschenke für die Stadt

Aschersleben - Aschersleben soll grüner werden. Diesem Ziel dient die Aktion „Mein Baum für Aschersleben“, die vom Verschönerungsverein in Kooperation mit der Mitteldeutschen Baumschule, dem Tiefbauamt und dem Bauwirtschaftshof ins Leben gerufen wurde. Bereits im vergangenen Jahr fanden sich elf Spender, die ein Jubiläum als Anlass nutzten, um einen Baum zu ...

Von Marion Pocklitz 08.03.2016, 14:04

Aschersleben soll grüner werden. Diesem Ziel dient die Aktion „Mein Baum für Aschersleben“, die vom Verschönerungsverein in Kooperation mit der Mitteldeutschen Baumschule, dem Tiefbauamt und dem Bauwirtschaftshof ins Leben gerufen wurde. Bereits im vergangenen Jahr fanden sich elf Spender, die ein Jubiläum als Anlass nutzten, um einen Baum zu pflanzen.

„Die Resonanz auf das Projekt ist unerwartet hoch. Wir sind alle sehr glücklich darüber“, erklärt Holger Dietrich, Mitarbeiter des Bauwirtschaftshofes und verantwortlich für das Grün der Stadt Aschersleben. „Auch für dieses Jahr haben wir schon acht Anmeldungen. Am Freitag, dem 11. März, ist Anmeldeschluss. Die nächste Pflanzaktion ist erst wieder im Herbst. Wer also noch einen Baum pflanzen möchte, der muss sich jetzt beeilen.“

Auch ein historischer Standort ist möglich

Gemeinsam mit dem Tiefbauamt der Stadt und dem Bauwirtschaftshof sind viele geeignete Plätze für die Bäume gefunden worden. So ist in der Hans-Grade-Straße bereits ein Mini-Bürgerpark entstanden. Die Liste der möglichen Plätze wird natürlich fortlaufend ergänzt. Wo es noch weitere freie Stellen gibt, ist auch auf der Internetseite des Ascherslebener Verschönerungsvereins zu sehen.

So besteht auch die Möglichkeit, sich für einen historischen Standort zu entscheiden, wie zum Beispiel auf der Herrenbreite, im Stadtpark, am Marienplatz, der Promenade oder den Eine-Terrassen. „Ein weiterer historischer Standort ist auch der Stephanikirchhof. Hier bepflanzen wir jetzt die letzten beiden Stellen,“ sagt Holger Dietrich. An solchen Plätzen ist die Baumwahl vorgegeben. An anderen dürfen die Spender sich einen Baum aussuchen. Die Palette, die die Mitteldeutsche Baumschule zu bieten hat, ist da vielfältig. Zudem ist es natürlich auch möglich, in den Ortschaften eine Baumpflanzung vorzunehmen.

Vielfältige Baumarten

„Auch dieses Mal sind die Anlässe für solch eine Baumspende wieder verschieden“, verrät der Bauwirtschaftshofmitarbeiter. So gibt es Hochzeitsbäume, einen Familienbaum, einen Geburtstagsbaum und ein Geschäftsjubiläum. „Einen Geburtsbaum haben wir noch nicht dabei“, erzählt er weiter. Doch das sei vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis auch zu diesem Anlass der Stadt symbolträchtig ein Baum geschenkt wird.

So vielfältig die Anlässe, so vielfältig sind auch die Bäume. Ausgesucht wurden für die Pflanzaktion unter anderem eine Zerreiche, eine zweifarbige Eiche und eine ungarische Eiche sowie eine Krimlinde. „Den zentralen Pflanztermin haben wir auf den 2. April gelegt. Dahin werden alle Spender kommen“, sagt Holger Dietrich. Und so wie im letzten Jahr auch, werden diese Bäume wieder mit einem Schildchen versehen, auf dem der Name des Spenders, das Pflanzjahr und die Baumart stehen. „Diese Schilder werden von der Ösa spendiert. Auch dafür sind wir recht dankbar“, sagt Holger Dietrich. (mz)