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Motorradfahren kann die Kamera des iPhones beschädigen

Die Kamera eines iPhones verfügt über moderne Technik, wie Bildstabilisation und geschlossenen Autofokus. Doch es gibt Tätigkeiten, die vermieden werden sollten, um die Kamera des Apple-Telefons nicht zu beschädigen - so etwa das Motorradfahren. Bestimmte Vibrationen, die die Zweirädern auslösen, beeinträchtigen nämlich die Technik.

Die Kamera eines iPhones kann durch das das Anbringen des Telefons an ein Motorrad beschädigt werden.
Die Kamera eines iPhones kann durch das das Anbringen des Telefons an ein Motorrad beschädigt werden. Foto: dpa/Symbol/Robert Günther

Cupertino/DUR - Motorradfahren kann die Kamera des iPhones schädigen. Durch bestimmte Vibrationen, die hochmotorisierte Krafträder abgeben, wird bestimmte Technik wie die Bildstabilisation und der Closed-Loop-Autofokus beeinträchtigt. Davor warnt Apple in einem kürzlich veröffentlichten Support-Dokument.

Demnach sollte vermieden werden, das iPhone direkt an einem Motorrad mit starker Motorisierung zu befestigen. Vibrationen, die eine hohe Amplitude erzeugen, können sich auf das Telefon übertragen, wenn das Gerät beispielsweise am Lenker oder Fahrgestell des Motorrads angebracht wird.

Übertragen sich Vibrationen des Motorrads auf die Bildstabilisation und den geschlossenen Autofokus, können diese nach einer gewissen Zeit womöglich mechanisch beschädigt werden. Neben hochmotorisierten Krafträdern, können auch Elektro-Motorräder und E-Scooter betroffen sein, auch wenn diese Fahrzeuge Vibrationen mit geringeren Amplituden aufweisen.

Grundsätzlich sei es sinnvoll, eine vibrationsdämpfende Befestigung für das iPhone zu verwenden, um das Risiko für die Bildstabilisation und den Closed-Loop-Autofokus zu reduzieren, heißt es von Apple. Besonders das längere Verwenden des iPhones bei Hochamplitude-Frequenzen sei schädlich.