Schlechtes Omen

Gaming-Rechner von HP sind angreifbar

Prozessor übertakten, Lüfter-Speed oder Grafik einstellen: Auf Gaming-Rechnern von HP lässt sich das über die Software Omen Gaming Hub regeln. Doch die weist nun eine schwere Sicherheitslücke auf.

Von dpa
Ein Omen-X-Gaming-PC von HP. Doch egal ob Desktop oder Notebook: Auf allen Omen-Rechnern ist die betroffene Software Omen Gaming Hub vorinstalliert.
Ein Omen-X-Gaming-PC von HP. Doch egal ob Desktop oder Notebook: Auf allen Omen-Rechnern ist die betroffene Software Omen Gaming Hub vorinstalliert. Henning Kaiser/dpa-tmn

Berlin - HP-Rechner aus der Gaming-Serie Omen benötigen dringend ein Software-Update. Denn in dem auf all diesen Notebooks und PCs vorinstallierten Verwaltungsprogramm Omen Gaming Hub klafft eine schwerwiegende Sicherheitslücke (CVE-2021-3437).

Sie erlaubt es lokalen Angreifern beispielsweise, Sicherheitssoftware zu deaktivieren, Systemeinstellungen zu ändern, das Betriebssystem zu manipulieren oder Schadsoftware auf den Rechner zu schleusen, erklärt die IT-Sicherheitsfirma Sentinel One, die die Schwachstelle entdeckt und HP darüber informiert hat.

Das Unternehmen hat die Sicherheitslücke bereits behoben und entsprechende Aktualisierungen der Software bereitgestellt. Omen Gaming Hub sucht HP zufolge beim Start automatisch nach Updates. Ansonsten gibt es im Menü der Software auch eine Option, um nach Aktualisierungen zu suchen.

Konkret betroffen sind die Software-Versionen HP Gaming Hub (vor Version 11.6.3.0) sowie HP Omen Gaming Hub SDK-Paket (vor Version 1.0.44).